Buchtipp : Eine indische Puppe macht Jule mutig

978-3-499-21214-7

Jule ist wie ihr Vater: Ihr ist alles super peinlich. Sogar ihr Spiegelbild. Aber dann kommt Tante Manisha mit einem Mitbringsel für ihre Nichte zu Besuch...

Avatar_shz von
09. Juni 2015, 04:39 Uhr

Jule hat überhaupt kein Selbstbewusstsein. Immer ist ihr alles peinlich – sogar ihr eigenes Spiegelbild. Geerbt hat sie das wahrscheinlich von ihrem Vater, der ist nämlich genauso schüchtern und unsicher. Nur Jules Mutter ist ganz anders. Sie ist total selbstbewusst und manchmal ist Jule auch ein bisschen neidisch auf sie...
Als ihre durchgeknallte Tante Manisha zu Besuch kommt, ändert sich Jules Leben komplett. Manisha war nämlich in Indien und hat ihrer Nichte eine Puppe mitgebracht. In Indien werden diese Puppen „Kushis“ genannt. Sobald das Mädchen ihr neues Spielzeug dabei hat, ist sie plötzlich total von sich überzeugt. Sie ist sogar so mutig, dass sie sich in der Schule als Klassensprecherin bewirbt. Doch auch auf Jules Vater hat das Kushi eine Wirkung und es bahnt sich ein großes Problem an, was das gesamte Familienleben auf den Kopf stellen könnte.

Schon beim Ansehen des Buchs fühlt man sich an Indien erinnert. Es ist mit vielen Farben verziert und man sieht Jule mit dem Kushi.

Besonders gut an der Geschichte gefällt mir, dass die Puppe Jule hilft. Bis zum Schluss habe ich mich gewundert, wie sie diese magischen Kräfte haben kann, obwohl sie ganz normal aussieht.
Katja Reider, „Ich voll peinlich! Oder der Tag, an dem das Kushi kam“. 128 Seiten. 9,99 Euro. Verlag: Rotfuchs.

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