Buchtipp : Ein Stinktier mit detektivischer Spürnase

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In diesem lustigen Buch eröffnet ein Stinktier eine Hinterhof-Detektei.

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30. November 2016, 03:37 Uhr

Flätscher ist ein Stinktier. Und schwer beleidigt, wenn man ihn mit einer Katze, einem Marder oder einer Ratte verwechselt. Er wohnt versteckt im Hinterhof des Restaurants „Wilder Elch“, wo er immer seine Leibspeise findet: Semmelknödel!

Eines Tages wird Flätscher vom Chef des „Wilden Elchs“ in einem Kartoffelsack gefangen. Dank seiner Stinkepistole kann er sich befreien - und Theo, der Sohn des Chefs, hilft Flätscher, zu entkommen.

Flätscher ist ein selbstbewusstes Stinktier, das so ziemlich alles an sich toll findet: Seine Spürnase, seine Klugheit, seine Muskeln und seinen Wagemut. Theo dagegen ist schüchtern, verträumt und oft etwas ungeschickt. Die beiden freunden sich an. Als Theo Flätscher gesteht, dass er davon träumt, ein großer Detektiv zu sein, eröffnen sie eine Hinterhof-Detektei. Da haben sie auch schon den ersten Fall! Jeden Abend speist ein Mann im Restaurant, drückt sich dann aber vor der Rechnung. Jedes Mal kann er unerkannt flüchten, weil er in immer neuen Verkleidungen erscheint... Ob man ihn doch noch erwischt? Diese lustige Detektiv-Geschichte macht auch wegen der vielen Bilder im Comic-Stil Spaß.

Antje Szillat (Text)/Jan Birck (Illu.), „Flätscher - Die Sache stinkt!“. Ab 7 Jahren. 124 Seiten. 10,95 Euro. Verlag: DTV Junior.

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