Fridays for future : Ein Preis für Greta

Greta Thunberg sagt, dass die Auszeichnung nicht ihr allein gilt, sondern allen, die weltweit fürs Klima auf die Straßen gehen und demonstrieren.
Greta Thunberg sagt, dass die Auszeichnung nicht ihr allein gilt, sondern allen, die weltweit fürs Klima auf die Straßen gehen und demonstrieren.

Der Alternative Nobelpreis wird verliehen an Menschen, die sich um große Probleme auf der Welt kümmern

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25. September 2019, 14:21 Uhr

Stockholm | Greta Thunberg war 15 Jahre alt, als sie aufhörte, freitags zur Schule zu gehen. Sie begann einen Schulstreik für mehr Klimaschutz. Das ist über ein Jahr her. Heute ist aus Gretas Idee die weltweite Bewegung Fridays for Future geworden. Für ihren Einsatz hat Greta gestern einen Preis verliehen bekommen: den Alternativen Nobelpreis.

Der Name des Preises leitet sich vom richtigen Nobelpreis ab. Den bekommen herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Um den Alternativen Nobelpreis zu bekommen, muss man kein Wissenschaftler sein. Der Preis soll Menschen ehren, die sich um die großen Probleme auf der Welt kümmern. Gretas Einsatz für das Klima gehört dazu, finden die Preisverleiher. „Ihre Entschlossenheit, die drohende Klimakatastrophe nicht zu akzeptieren, hat Millionen von Jugendlichen inspiriert“, teilten sie mit.

Greta selbst sagte, sie sei sehr dankbar für den Preis. „Eine solche Auszeichnung gilt allerdings nie mir allein. Ich bin Teil einer weltweiten Bewegung“, erklärte sie.

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