Kino-Tipp : Die Diebin möchte nur lesen

In Büchern zu schmökern gefällt Liesel sehr. Nur leider sind einige Bücher im Krieg verboten.
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In Büchern zu schmökern gefällt Liesel sehr. Nur leider sind einige Bücher im Krieg verboten.

Liesel will endlich lesen können. Dafür braucht sie Bücher. Aber die sind im Krieg schwer zu bekommen. Also klaut Liesel sie.

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14. März 2014, 03:51 Uhr

Liesel Memminger ist neun Jahre alt. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder fährt sie im Zug Richtung München. Warum sie dorthin fahren müssen, weiß sie nicht. Das ist ihr auch egal, weil ihr Bruder auf der Reise stirbt – und neben den Bahngleisen beerdigt wird.

Es ist tatsächlich der Tod selbst, der hier die Geschichte von Liesel erzählt! Denn er hat in den Jahren des Zweiten Weltkriegs viel zu tun, und begegnet dabei des Öfteren dem Mädchen, das auch noch seine Mutter verliert und zu Pflegeltern kommt.

In der Schule wird Liesel gehänselt, weil sie noch nicht lesen kann. So übt sie heimlich nachts mit ihrem neuen Papa Hans Hubermann mit einem Buch, das sie gestohlen hat. Ja, Liesel ist eine „Bücherdiebin“, wie sie ihr einziger Freund Rudi immer nennt. Denn vom geschriebenen Wort kann sie einfach nicht genug bekommen! Zu dieser Zeit fanden in Deutschland Bücherverbrennungen statt, und Bücher, die der Partei nicht passten, wurden vernichtet.

„Die Bücherdiebin“ läuft jetzt neu im Kino.

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