Kinder machen Zeitung : Die Auszubildende

Lucas und Ammar
1 von 3
Lucas und Ammar

Ammar und Lucas haben bei der Recherche über die Ausbildung im Kinderdorf viel Neues erfahren - zum Beispiel, was die Azubis hier lernen, und was ein Reha.-Status ist.

shz.de von
10. August 2018, 08:50 Uhr

Im SOS Kinderdorf Harksheide gibt es neben den stationär untergebrachten Kindern auch einen Ausbildungsbetrieb für Fachpraktiker in der Hauswirtschaft. Lisa Ellgoth (20), die in der Ausbildung arbeitet und lernt, erzählt wie es dort zugeht. Sie arbeitet von Montag bis Donnerstag siebeneinhalb und Freitag sechseinhalb Stunden mit vier anderen Auszubildenden von 17 Jahre bis Mitte 20 zusammen.

Die fünf Azubis machen in ihrer Arbeit alle möglichen Dinge, die sich um das Thema Haushalt und Kochen drehen. Lisa möchte nach ihrer dreijährigen Ausbildung einen festen Beruf rund um das Thema Kochen finden, da sie die Kooperation und Zusammenarbeit mit anderen Menschen mag und Spaß am Kochen hat. Doch das Kochen und die Haushaltswirtschaft ist nicht nur Spaß, denn dafür muss Lisa auch viel lernen und Arbeiten in der Berufsschule schreiben. Während der Ausbildung verdient sie 388 Euro und kriegt zusätzlich Fahrgeld, da sie neben der Arbeit auch in die Berufschule geht, welche fern von ihrem Arbeitsort liegt.

Diese Ausbildung ist schon seit über 30 Jahren im SOS Kinderdorf Harksheide in Betrieb, wie die jetzige Hauswirtschaftsmeisterin, Susanne Schulz (58) berichtet. Sie ist aber nicht für die Bewohner des Kinderdorfs., sondern nur an das Dorf angegliedert. Pro Jahrgang können sich bis zu sechs Interessenten mit einem Förderschulabschluss bei diesem Ausbildungsbetrieb im SOS Kinderdorf Harksheide bewerben. Die Ausbildung hat einen Reha-Status, das heißt, dass hier Auszubildenden mit Beeinträchtigungen besonders geholfen wird.
 

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen