Ernährung : Das Klima schützen auf dem Teller

Das sieht doch lecker aus: Brot mit Blümchen statt mit Wurst.
Das sieht doch lecker aus: Brot mit Blümchen statt mit Wurst.

Avatar_shz von
07. April 2021, 18:36 Uhr

Die Wurst auf deinem Brot und das Klima auf der Erde: Das klingt jetzt vielleicht erst mal wie ein ziemlich schräges Paar. Doch tatsächlich haben beide eine Menge miteinander zu tun! Um Fleisch und Wurst zu produzieren, werden Nutztiere gehalten, etwa Rinder, Schweine und Hühner. Dabei entstehen Gase, die unserem Klima schaden. Die Gase werden häufig Treibhausgase genannt. Denn ist zu viel davon in der Luft, erhitzt die Erde wie ein Treibhaus.

Durch unsere Ernährung entstehen schnell viele Treibhausgase: Denn immerhin essen wir in Deutschland umgerechnet auf jeden von uns 817 Gramm Fleisch pro Woche.

Die Naturschutz-Organisation WWF hat nun gerechnet: Was würde passieren, wenn nur noch die Hälfte Fleisch gegessen würde? Das Ergebnis: So könnten etwa ein Viertel der schädlichen Treibhausgase eingespart werden, die durch die Ernährung verursacht werden. Das heißt aber nicht, dass alle Menschen Veganer werden müssen.Der WWF schlägt vor: Es sollten viel öfter Gerichte ohne Fleisch angeboten werden, zum Beispiel in Schul-Kantinen. Wer Fleisch möchte, kreuzt das extra an. Außerdem solle die Politik zum Beispiel Fleisch teurer machen. Dann müssten nicht mehr Massen von Tieren gehalten werden, und die Landwirte verdienten trotzdem Geld mit ihrer Arbeit.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen


Nachrichtenticker