Das duftet nach Weihnachten

Das sind Gewürze, die du häufig zur Weihnachtszeit riechst.
Das sind Gewürze, die du häufig zur Weihnachtszeit riechst.

Vom Geruch kommen dir diese Gewürze bestimmt schon bekannt vor. Wir stellen sie euch etwas genauer vor.

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04. Dezember 2014, 04:53 Uhr

Wenn es nach diesen Gewürzen duftet, kann es nicht mehr lange dauern: Weihnachten steht vor der Tür! Denn viele dieser Gewürze stecken im Weihnachtsgebäck.

Anis – Anis kommt etwa in Lebkuchen, Honigkuchen oder in Pfeffernüssen vor. Die Pflanze enthält ein besonderes Öl, es heißt Anethol. Es sorgt für den typischen Geschmack. Anis ist ein sehr altes Gewürz. Die Griechen sollen früher Brot damit gebacken haben. Die Römer aßen dagegen wohl gern Kekse mit Anis.

Kardamom – Dieses Gewürz ist im Christstollen oder im Lebkuchen. Es wächst unter anderem in Indien. Das ist ein Land in Asien. Manche Leute finden, Kardamom schmeckt nach Eukalyptus. Die Pflanze wird etwa einen Meter hoch. Die Blüten sind blau-grün. Kardamom wird schon seit vielen Tausend Jahren benutzt.

Nelken – Früher war dieses Gewürz wie ein kostbarer, duftender Schatz. Es gehörte zu den teuersten Gewürzen der Welt. Heute ist das anders – man findet es fast in jedem Supermarkt. Ursprünglich stammt das Gewürz von den Molukken. Das ist eine Insel-Gruppe, sie gehört heute zu dem Land Indonesien in Südostasien. Nelken sind die Blütenknospen. Würde man die Knospen nicht ernten, würden daraus schöne Blüten werden. Doch für das Gewürz werden die Nelken vorher gepflückt. Solange sie am Baum hängen, haben Nelken eine rötliche Farbe. Doch du kennst Nelken wahrscheinlich nur so: schwarz-braun und verschrumpelt. Das kommt durch die Trocknung. Dabei verfärben die Nelken sich.

Zimt – Das Gewürz gibt es entweder gemahlen oder als Stangen. Zimt ist nämlich keine Frucht und auch kein Samen. Es ist die getrocknete Rinde des Zimtbaumes! Dafür verwendet man einen bestimmten Teil der Baumrinde. Die Gewinnung dieses Gewürzes ist ganz schön aufwendig: Die Rinde wird abgeschält und in Stücke zerlegt. Wenn sie trocknet, rollt sie sich zusammen.

Sternanis – Dieses Gewürz schmeckt fast wie Anis. Aber ansonsten haben sie nicht viel gemeinsam. Sternanis ist die Frucht eines richtigen Baumes. Dieser kann zwanzig Meter hoch werden. Das Gewürz sieht aus wie ein kleiner Stern. Der Stern hat meist acht Zacken. In jedem Zacken ist ein kleiner gold-brauner Samen. Ursprünglich stammt das Gewürz aus Südostasien. Nach Europa kam das Gewürz wohl vor mehr als 400 Jahren.

Muskatnuss – Die Bäume können 15 Meter hoch werden und bis zu 100 Jahre alt. Das Gewürz kennen wir meist so: als kleine schrumpelige braune Kugel. Sie ist der Samen des Muskatbaums. Damit werden zum Beispiel Lebkuchen gewürzt. Ursprünglich kommt die Muskatnuss von den Molukken. Man nennt die Inseln auch Gewürz-Inseln.

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