Kommentar : Daddeln – E-Sports – Gaming

Marlon findet, das Computerspiele nicht nur aufs Daddeln oder E-Sports zu reduzieren sind.
Marlon findet, das Computerspiele nicht nur aufs Daddeln oder E-Sports zu reduzieren sind.

So viel mehr als nur Sport

shz.de von
01. Oktober 2018, 19:07 Uhr

Meiner Meinung nach ist die Diskussion darum, ob E-Sports eine eingetragene Sportart sein soll, überflüssig. Es gibt viel mehr als nur das oberflächliche „Daddeln“ und das professionelle Ausüben von E-Sports.

Freunde finden

Es gibt viele Wege, Computerspiele zu spielen. Es kommt auf die Wahl des Spiels an, auf die Art und Weise, wie und in welcher Konstellation gespielt wird. Denn oft bildet sich um ein Computerspiel eine große Community (eine Gemeinschaft aus Spielern). Die Spieler einer Community können sich für sehr unterschiedliche Aspekte des Spiels interessieren. Manche spielen gegen andere Spieler, andere versuchen, das Spiel auszutricksen, und viele spielen Multi-Player (also mit mehreren Spielern, teilweise Tausenden), um in einer Gemeinschaft Spaß zu haben und Freunde zu finden. Wichtig ist, dass „Daddeln“, E-Sports und Gaming nicht dasselbe sind, auch wenn das von vielen angenommen wird.

 

Es gibt auch die guten Seiten

In der Diskussion über Computerspiele werden durch die Verallgemeinerung oft nur die negativen Aspekte berücksichtigt, wie zum Beispiel Gesundheitsrisiken oder Gewaltverherrlichung. Doch über die guten Dingen wie Koordinationstraining, logisches Denken, globale Vernetzung und Integration wird eher selten geredet. So bilden sich Vorurteile, und in politischen Diskussionen sind die meisten Teilnehmer dann voreingenommen, weil sie schlecht informiert sind. Darum sollte man sich viel häufiger mit Experten, die sich in der Szene auskennen, austauschen, um über einen Sport, der weltweit ausgeübt wird, mehr zu erfahren. Denn aufzuhalten ist E-Sports schon längst nicht mehr.

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