Tiere : Bunte Vielfalt ist gesünder

Schwarz, braun, weiß: Labradore gibt es in verschiedenen Farben. Wichtiger als die Farbe sollte aber sein, dass es den Hunden gut geht.  Fotos: dpa
Schwarz, braun, weiß: Labradore gibt es in verschiedenen Farben. Wichtiger als die Farbe sollte aber sein, dass es den Hunden gut geht. Fotos: dpa

Forscher haben herausgefunden: Züchter sollten nicht zu sehr auf Farben achten

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22. Oktober 2018, 18:46 Uhr

Dackel, Pudel, Labrador: Das sind nur drei von vielen Hunderassen. Es gibt größere und kleinere Hunde, Tiere mit längeren und kürzeren Schnauzen, längerem und kürzerem Fell. Oft haben Hunde einer Rasse auch unterschiedliche Farben.

Hunde-Züchter können Eigenschaften wie etwa die Fellfarbe beeinflussen. Labrador-Züchter könnten zum Beispiel versuchen, Welpen mit schokobraunem Fell anstatt mit schwarzem oder weißem Fell zu züchten. Dazu kreuzen Züchter gezielt Labrador-Paare, die braune Welpen zur Welt bringen können. Doch so eine gezielte Zucht verändert nicht nur das Aussehen eines Hundes. Auch die Gesundheit der Tiere kann damit zu tun haben.

Gerade fanden Forscher heraus: Labradore mit schwarzem oder weißem Fell leben durchschnittlich über ein Jahr länger als schokobraune Labradore. Anscheinend seien die Tiere mit braunem Fell anfälliger für Krankheiten. Die Fachleute raten deshalb davon ab, Hunde nur nach ihrer Fellfarbe zu züchten. Eine bunte Vielfalt würde den Tieren ein gesünderes und längeres Leben bescheren.

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