Tiere : Besser Algen fressen als hungern

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Rentiere auf Spitzbergen finden wenig Futter.

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28. Mai 2019, 18:17 Uhr

Trondheim | Die wilden Rentiere ganz im Norden von Europa müssen sich anstrengen, um an Futter zu kommen. Auf den Inseln von Spitzbergen ist es meist eiskalt und es gibt wenig zu fressen. Gras und kleine Pflanzen finden die Tiere im Winter oft nur unter Schnee.

In den vergangenen Jahren ist ihre Futtersuche sogar noch schwieriger geworden. Denn wegen der Erderwärmung kommt es auch im Winter zu wärmeren Tagen, an denen es regnet. Der Regen fällt auf den Schnee. Wird es dann wieder kalt, gefriert alles zu einem Schnee-Eis-Panzer. Die Rentiere gelangen dann kaum noch an die Pflanzen darunter. Doch die Tiere wissen sich zu helfen! Finden sie nichts Besseres, gehen sie an die Küste und fressen dort dann Seetang.

Forscher haben gerade herausgefunden: So können sie besser überleben. „Wenn die Bedingungen hart sind, in schlimmen Wintern, sind die Rentiere häufiger am Strand“, sagte ein Forscher. Er findet es überraschend, dass die Tiere sich so gut an den Klimawandel anpassen können.

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