Tiere : Bär Kong kann wieder sehen

Kong ist ein Malaienbär.
Kong ist ein Malaienbär.

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28. Juli 2014, 01:21 Uhr

Die Geschichte des Bären Kong klingt wie ein kleines Wunder. Er lebte jahrelang in einem Käfig, und zwar in dem Land Kambodscha in Asien. Er verlor sein Augenlicht und war blind. Doch jetzt haben Tierärzte ihn operiert – und Kong kann wieder sehen!

Kong ist ein Malaienbär. Diese Tiere leben in Wäldern in Südostasien. Man erkennt sie gut an einem hellen Fleck auf der Brust, der wie ein U aussieht. Malaienbären gelten als gefährdet. Sie verlieren ihren Lebensraum, weil immer mehr Regenwald zerstört wird. Außerdem jagen Menschen die Tiere, obwohl das verboten ist. Die Tiere werden dann gegessen oder als Haustiere gehalten.

Der Bär Kong wurde von Tierschützern aus einer Karaoke-Bar gerettet. Dort wurde er in einem Käfig gehalten. Seine Augen waren milchig-trüb. Warum, ist nicht ganz klar. „Es könnte an der Ernährung in Gefangenschaft liegen“, sagt ein Experte. Denn Kong wurde auch mit Süßigkeiten gefüttert.

Kong lebt nun in einem Bärenschutzzentrum in Kambodscha. Dort teilt er sich ein Gehege mit zwei anderen Malaienbären. Doch die nächsten Wochen wohnt Kong allein. Er braucht Ruhe, damit seine Wunden von der Operation richtig verheilen. Damit ihm nicht langweilig wird, haben die Tierschützer ihm eine Bärenhängematte gebaut. In der schaukelt Kong – und schaut neugierig umher.

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