Kontaktverbot und Home Schooling : Alte Regeln, neue Regeln

Weiterhin gilt: Maske tragen, Abstand halten und Hände waschen.
Weiterhin gilt: Maske tragen, Abstand halten und Hände waschen.

Corona-Lockdown: Was gilt denn nun wo?

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06. Januar 2021, 18:37 Uhr

Berlin/Kina | Es stecken sich immer noch zu viele Leute mit dem Coronavirus an. Deshalb wird der Lockdown bis Ende Januar verlängert. Das bedeutet: Läden bleiben geschlossen, genauso wie etwa Friseure und Restaurants. Das hat Kanzlerin Angela Merkel zusammen mit den Regierungschefs der Bundesländer beschlossen.

Bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde die Verlängerung des Lockdowns bekanntgegeben.
Michael Kappeler/dpa
Bei einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde die Verlängerung des Lockdowns bekanntgegeben.
 

Manche Maßnahmen wurden sogar verschärft. Weil in Deutschland jedoch manche Orte stärker von dem Coronavirus betroffen sind als andere, gelten nicht überall dieselben Regeln. Ein Überblick:

KONTAKT: Die Menschen dürfen sich draußen und drinnen nur noch mit einer Person treffen, mit der sie nicht zusammenwohnen. Außerdem sollen sie wie bisher weiter Abstand halten und Masken tragen. Das gilt überall.

UMKREIS: Die Menschen dürfen sich von ihrem Wohnort nur noch 15 Kilometer entfernen. Diese Regel soll jedoch nur an Orten gelten, an denen sich sehr viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, ganz genau: Wo sich innerhalb von sieben Tagen mehr als 200 Menschen pro 100 000 Einwohner neu angesteckt haben.

Die Schulen sollen eigentlich überall in Deutschland bis Ende Januar geschlossen bleiben.
Sebastian Gollnow/dpa
Die Schulen sollen eigentlich überall in Deutschland bis Ende Januar geschlossen bleiben.
 

SCHULEN: Eigentlich sollen die Schulen bis Ende Januar deutschlandweit geschlossen bleiben. Ausnahmen können jeweils für Abschlussklassen gemacht werden. Wie die Bundesländer das angehen, ist ganz unterschiedlich. In Schleswig-Holstein erklärte die Bildungsministerin Karin Prien gestern, dass die meisten Schüler ab 11. Januar nur Distanzunterricht bekommen sollen, also von zu Hause lernen. Nur für die Abschlussjahrgänge gibt es Angebote in den Schulen – und außerdem eine Notbetreuung für Erst- bis Sechstklässler in bestimmten Fällen.

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