Schulpraktikum : Abenteuer Praktikum – wir nehmen euch mit

Janne im Online Meeting mit Hannah und Naemi.
Janne im Online Meeting mit Hannah und Naemi.

Die 14-Jährigen Hannah und Janne erzählen jetzt jeden Tag, wie sie aus dem Homeoffice Einblick in die Redaktion bekommen.

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15. Februar 2021, 20:21 Uhr

Osterrönfeld | Wie sieht der Alltag in einer Zeitungsredaktion aus? Wo leben Piet und Paula? Solchen Fragen gehen wir, Hannah und Janne aus Osterrönfeld, in den nächsten zwei Wochen bei unserem Praktikum in der Kina-Redaktion auf den Grund. Und weil auch in Redaktionen wegen Corona möglichst wenig Menschen zusammenkommen sollen, findet unser Praktikum im Homeoffice statt. Von zu Hause aus nehmen wir an Konferenzen teil und schreiben Artikel.

Hannah macht ein Selfie mit Lieblingstasse aus dem Home Office.
Hannah Bockholt
Hannah macht ein Selfie mit Lieblingstasse aus dem Home Office.
 

Zufälligerweise haben wir uns für einen ganz besonderen Zeitpunkt entschieden. Denn gerade verändern sich in der Redaktion viele Arbeitsabläufe und technische Systeme. Die verschiedenen Abteilungen verknüpfen sich neu. Das können wir hautnah miterleben. Gestern haben wir an einer Online-Sitzung der Content Unit Schleswig-Holstein teilgenommen, wo die Reporter Inhalte und Artikelideen für den Tag und die nächste Zeit besprechen. Diesen Einblick in den Alltag von Journalisten fanden wir sehr interessant.

Kuschelig ist es zu Hause, wenn Janne Bücher rezensiert.
Janne Köster
Kuschelig ist es zu Hause, wenn Janne Bücher rezensiert.
 

Außerdem haben wir mit Naemi gesprochen, die gerne Kina-Reporterin werden möchte. Wir sind seit vier Jahren dabei und haben mit ihr unsere Erfahrungen geteilt. Wenn wir einmal Leerlauf haben, lesen wir Bücher für Rezensionen oder recherchieren neue Themen. Außerdem schnuppern wir noch in andere Bereiche hinein. Auf unserer To-Do-Liste steht zum Beispiel noch ein Besuch in der Personalabteilung, ein Gespräch mit dem geschäftsführenden Redakteur, eine Online-Spielemesse von Lego und mehrere Interviews.

Unser Lehrer findet die Idee des Onlinepraktikums gut.

Das Betriebspraktikum ist aus Sicht der Schule eine besondere Gelegenheit für SchülerInnen sich außerschulisch zu betätigen und Erfahrungen zu sammeln. Daran ändert auch Covid-19 nichts. Jan Winkelmann, Herderschule Rendsburg
 

Wenn ein Betrieb die Möglichkeit hat Praktikantinnen auch in Distanz einen guten Einblick in die Arbeit des Berufs, des Betriebs zu geben, ist er dafür. „Insbesondere bei Zeitungsredaktionen kann ich mir vorstellen, dass die Digitalisierung ohnehin fortgeschritten ist. Redaktionssitzungen online, Interviews per Telefon oder Videoschalte halte ich für plausibel. Auch Bildrecherche und Textarbeit geht von zu Hause gut. Deshalb glaube ich, dass der sh:z-Verlag unseren SchülerInnen ein gutes Praktikum bieten kann“, meint er.

Dadurch, dass wir zu Hause bleiben können, haben wir den Vorteil, dass wir nicht jeden Tag nach Flensburg fahren müssen. Weil uns niemand die ganze Zeit über die Schulter schaut, arbeiten wir selbstständiger. Als Chefredakteurinnen unserer Schülerzeitung sind wir besonders am Journalismus interessiert.

Durch die Videokonferenzen kriegen wir einen guten Einblick in die Technik und Abläufe. Normalerweise kann man Ideen vor Ort entwickeln und spontan Termine vereinbaren. Das ist im Onlinepraktikum nicht möglich. Deshalb wurde viel im Voraus geplant.

Auch für Ina Reinhart ist es das erste Mal, dass die Praktikanten von zu Hause aus arbeiten. Gemeinsam begeben wir uns auf dieses Abenteuer. In den nächsten zwei Wochen könnt ihr das hier auf der Kina-Seite mitverfolgen.

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