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Kielerin im Playboy : Zhannas „Hochschulmädchen-Report“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Kieler BWL-Studentin (28) erscheint als eine von „Deutschlands schönsten Studentinnen“ in der Novemberausgabe des Männermagazins

Leser des Männer-Magazins „Playboy“ können in der aktuellen Ausgabe („Hochschulmädchen-Report 2015“) nicht nur die nackten Tatsachen von „Deutschlands schönsten Studentinnen“ bestaunen, sondern auch erfahren, wo es sich, etwa auf dem Campus der Kieler Uni, „zur Sache kommen“ lässt. Zhanna, 28, BWL-Studentin der Kieler Universität im 2. Semester, gibt im Steckbrief ihren ganz persönlichen heißen Tipp: „In den kleinen, intimen Lernzimmern in der Bibliothek“. Über eigene etwaige Erfahrungen dort schweigt die Ukrainerin, die in Russland aufgewachsen ist, lieber. Ihren durchtrainierten Körper zeigt die Frau mit den langen schwarzen Haaren aber gern. Zum ersten Mal, wie sie sagt, auch als Foto-Aktmodell, hüllenlos.

Auf einem Bild räkelt Zhanna, wie Gott sie schuf, sich auf einer Holzliege, neben sich ein Werk von Shakespeare. Auf einem Gruppen-Foto vergnügen sich die „bezaubernden Bildungswesen“, wie sie beschrieben werden, bei einem lustvollen Picknick im Freien mit Äpfeln und Wein. Offene Blüschen, hochgeschlitzte Faltenröcke, halterlose Strümpfe – im „Bilitis“-Look, weich gezeichnet.

Leicht gehetzt steht Zhanna am Tag vor der Veröffentlichung des Magazins in der Mensa I des Studentenwerks in Kiel und verstaut ihr Handy. Figurbetonte schwarze Lederjacke, hautenge Hose, High Heels, schwarz lackierte Nägel: Sie zieht Blicke auf sich, das weiß sie: „Ich werde immer angeguckt“, erzählt Zhanna. Dabei trägt sie „nur“ Neun-Zentimeter-Absätze. „Meine Uni-Schuhe“, sagt Zhanna und lächelt. Sie versuche sich anzupassen, könne sich in dem Punkt aber nicht ändern, erklärt die junge Frau. In Russland gingen Frauen nun mal so ins Büro. Zum Ausgehen dürfen es bei ihr auch gern 13 Zentimeter sein.

Vor dreieinhalb Jahren kam Zhanna nach Kiel. Vorher jobbte sie zwei Jahre lang in Südkorea als Messe-Hostess – dort lernte sich auch ihren jetzigen Ehemann kennen, mit dem sie, zwei Katzen inklusive, zwischen Plön und Eutin lebt. In Russland hat sie bereits Handel studiert. Für das Studium in Kiel musste Zhanna erst Deutsch lernen – inzwischen spricht sie die Sprache fließend – und mit dem Studieren ganz von vorn anfangen. Der russische Abschluss sei nur als Abitur anerkannt worden, so die 28-Jährige.

Zhanna, 28, in der Mensa I der Kieler Uni.
Zhanna, 28, in der Mensa I der Kieler Uni. Foto: Beckwermert
 

Mit dem Modeln, das Zhanna schon seit ihrem 15. Lebensjahr macht, finanziert sie sich Studium und Lebensunterhalt. Später will sie lieber im Im- und Export ihr Geld verdienen. Zhanna gefällt die Welt des internationalen Handels. Sie spricht neben Deutsch und Russisch auch Englisch und Koreanisch.

Eben noch saß sie in einer Statistik-Übung, vier Klausuren stehen an. Zhanna weiß, sie müsste sich jetzt eigentlich aufs Lernen konzentrieren. Doch ab heute wird nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihr Körper im Mittelpunkt stehen. „Ich bin stolz, das Shooting war eine gute Erfahrung und es ist für mich eine große Ehre, dabei zu sein“, sagt Zhanna überzeugt.

Es war schließlich auch ihr Ziel: Vor einem Jahr bewarb sie sich bei dem Magazin auf einer Castingplattform im Internet. In diesem Sommer habe man sie angeschrieben – wenig später schon fotografierte das Team auch die Ukrainerin. Ihr sei es wichtig gewesen, dass die Fotos nicht billig aussehen, sondern schöne Körper zeigen, erzählt Zhanna. Familie, Freunde, Ehemann – alle sehen die Veröffentlichung positiv und unterstützen die sympathische junge Frau, die im Gespräch fast ein wenig schüchtern wirkt. „Ich mache mir auch Sorgen über die Reaktionen“, gibt Zhanna zu. „Kiel ist keine so große Stadt.“ Weitere Aktfotos von sich schließt die Studentin übrigens aus. Die habe sie nur für den „Playboy“ gemacht.

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erstellt am 08.Okt.2015 | 17:00 Uhr

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