Städte über dem Durchschnitt : Wohngeld in SH: Nur noch 1,7 Prozent erhalten Zuschuss zur Miete

Viele Menschen sind offenbar davon überzeugt, dass bezahlbare Wohnungen für Senioren immer knapper würden. Foto: Jens Kalaene dpa
2014 beantragten weniger Menschen Wohngeld.

In Schleswig-Holstein bleiben die Städte an der Spitze bei den Wohngeld-Empfängern. Insgesamt ist ein Rückgang um 15 Prozent zum Vorjahr zu verzeichnen.

shz.de von
05. Oktober 2015, 09:59 Uhr

Kiel | 49.200 Menschen in Schleswig-Holstein haben zum Jahresende 2014 unterstützendes Wohngeld erhalten. Das sind 15 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistikamt Nord am Montag in Kiel mitteilte. Damit sank die Quote von 2,1 Prozent Ende 2013 auf 1,7 Prozent.

Am häufigsten erhielten Menschen in den Städten den von Bund und Ländern getragenen Zuschuss zu den Wohnkosten. In Neumünster waren es 3,6 Prozent der Einwohner, in Flensburg 3,4 Prozent, in Kiel 2,4 Prozent und in Lübeck 2,1 Prozent. Auch in den Kreisen Dithmarschen (1,9 Prozent) und Steinburg (1,8 Prozent) lag die Quote den Angaben zufolge über dem Landesdurchschnitt.

Vergleichsweise selten auf Wohngeld angewiesen waren dagegen die Einwohner im Kreis Schleswig-Flensburg (1,2 Prozent) sowie in den Kreisen Segeberg (1,4 Prozent), Pinneberg (1,3 Prozent) und Stormarn (1,0 Prozent).

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