Gemeinschaftskraftwerk Kiel : Wieder Bombenfund – Entschärfung am Donnerstag

Das Evakuierungsgebiet für die Bombenentschärfung.
Das Evakuierungsgebiet für die Bombenentschärfung.

Eine 250-Kilo-Bombe muss am Donnerstag entschärft werden. Erneut müssen Anwohner ihre Häuser verlassen.

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06. Mai 2015, 18:24 Uhr

Kiel | Am Dienstag wurde bei Bauarbeiten auf dem Brachgelände in der Nähe des Gemeinschaftskraftwerks Kiel erneut eine englische 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden. Die Entschärfung wird Donnerstag ab 15 Uhr durch Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes stattfinden. Sollten die Arbeiten ohne Probleme verlaufen, werden diese voraussichtlich gegen 16 Uhr beendet sein. Für die Dauer der Entschärfung muss die Kieler Förde komplett gesperrt werden. Das Gemeinschaftskraftwerk ist ebenfalls von der Evakuierung betroffen und wird vorsorglich heruntergefahren.

Aus Sicherheitsgründen müssen auch alle Bürgerinnen und Bürger, die in dem in der Anlage gekennzeichneten Umkreis um den Fundort wohnen oder arbeiten, ihre Häuser oder Arbeitsstätten verlassen. Bis spätestens 14.30 Uhr müssen die Wohnungen geräumt und der Evakuierungsbereich verlassen werden. Im betroffenen Gebiet leben etwa 250 Personen.

Ab 14.30 Uhr werden durch die Polizei Straßensperren eingerichtet. Betroffen sind folgende Straßen in alphabetischer Reihenfolge:

Elbenkamp (gerade Hausnummern von 12 bis 34), Hasselfelde (Hausnummern 11, 15, 16, 20, 30, 40), Hermannstraße (Hausnummern 63, 63a bis 63f sowie die geraden Hausnummern 70 bis 78), Hertzstraße (ungerade Hausnummern von 121 bis 159), Salzredder (gerade Hausnummern von 2 bis 18), Zum Kesselort (Hausnummern 9, 40, 51, 53, 73, 75).

Für die betroffenen Bürger steht die Turnhalle der Adolf-Reichwein-Schule ab 14 Uhr zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über die Verdiekstraße. Hier können sich die Bürger während der Entschärfung der Bombe aufhalten. Kranke Personen sollten an ihre Medikamente denken, Eltern mit Kleinkindern sich entsprechend mit Nahrung versorgen.

Am Donnerstag ist ab 8 Uhr ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 0431/90 14 26 4 geschaltet. Hier sollten sich insbesondere Personen melden, die gesundheitlich nicht in der Lage sind, ihre Wohnung ohne Hilfe zu verlassen. Die betroffenen Anwohner werden darüber hinaus am Donnerstag mit Handzetteln informiert.

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