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Schwedisches Möbelhaus : Wie Ikea in Kiel an der Autobahn wachsen will

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Die Verkaufsfläche wird vergrößert. Es gibt mehr Parkplätze. Bis 2020 soll der Umbau fertig sein.

Kiel | Für 60 Millionen Euro will Ikea sein Kieler Möbelhaus an der A215 ausbauen. Über die Pläne der Schweden berichten die „Kieler Nachrichten“. Demnach soll die Verkaufsfläche um 5300 Quadratmeter erweitert und die Anzahl der Parkplätze von fast 1200 auf 1500 zu erhöht werden.

Auf der gegenüber liegenden Seite des Ikea-Geländes zwischen A215 und Westring bahnt sich Konkurrenz für das schwedische Möbelhaus an. Das Unternehmen Möbel Kraft plant dort einen Neubau. Das Gelände hatte zuletzt eine Bauwagengruppe besetzt, um auf den Mangel an alternativen Wohnflächen in der Landeshauptstadt aufmerksam zu machen.

Bis 2020 soll der Ikea- Umbau fertig sein. Das Unternehmen gehe davon aus, dass durch die Erweiterung 20 Prozent mehr Kunden kämen, insgesamt vergrößere sich die Verkaufsfläche auf etwa 22.000 Quadratmeter. Mittlerweile sei das Kieler Möbelhaus in seinem derzeitigen Zustand zu klein geworden. Deshalb habe man bereits überlegt, einen alternativen Standort zu suchen, erklärte Projektleiter Norbert Kopczynski. Doch man kann wohl zu dem Schluss, dass die Lage direkt an der Autobahn die beste sei.

Nachteil: Das Grundstück lasse an dieser Stelle keine Erweiterung in der Breite zu, es müsse in die Höhe gebaut werden. So erhalte etwa das Parkhaus drei weitere Ebenen.

Ein gänzliches neues Glashaus soll es für Gartenmöbel und Pflanzen geben. Auch neu ist ein 30 Meter hohes Regallager. Verlegt werden die Warenannahme und das Lager. Sie sollen auf dem jetzigen Stellplatz für Wohnmobile angesiedelt werden. Dazu müsse auch der 34 Meter hohe Werbeturm verrückt und die Umfahrt verlegt werden.

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erstellt am 15.Jun.2017 | 12:33 Uhr

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