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Einstimmen aufs Fest : Weihnachtsmarkt mit 78 Ständen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Gestern Abend war offizielle Eröffnung des Weihnachtsmarktes in der Kieler Innenstadt. Das Uni-Jubiläum ziert den neuen Sammelbecher, in dem der Punsch ausgeschenkt wird. Die Polizei will den Markt wachsam begleiten.

Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt ist eröffnet. Um Punkt 17 Uhr gestern Abend begrüßte Stadtpräsident Hans-Werner Tovar die Gäste aus nah und fern. Mit Marktleiterin Simone Sievers stieß er beim ersten Punsch auf gutes Gelingen an. Der neue Weihnachtsbecher – für viele Besucher ein begehrtes Sammlerstück – erinnert in Anthrazit und Lila an den 350. Geburtstag der Kieler Universität. Sorgen um die Sicherheit müssen sich die Gäste wohl nicht machen. Die Polizei wird regelmäßig Streife laufen und überhaupt „ein wachsames Auge“ auf das bunte Geschehen werfen.

78 Stände und Buden, nicht weniger als 365 Tannenbäume, lange Girlanden aus echtem Tannengrün und viele Lichterbögen verleihen dem Holstenplatz und dem Asmus-Bremer-Platz weihnachtlichen Glanz. „Hier kann sich jeder Besucher auf die besinnliche Zeit für das Fest einstimmen und die Vorfreude genießen“, sagte Tovar in seiner kleinen Ansprache.

Peter Kaben von „Schöner Schenken“ aus Schönberg ist mit dem 34. Auftritt beim Weihnachtsmarkt ein alter Hase unter den Händlern. Engel, Musikanten, Nussknacker und andere Figuren aus dem Erzgebirge hat er im Programm, insgesamt über 1000 Artikel, wie er sagt: „Der Aufbau dauert immer drei bis vier Tage.“

Simone Sievers ist seit 15 Jahren Marktleiterin. Neben dem traditionallen Programm gibt es auch in diesem Jahr ein paar Neuigkeiten. So bieten die geschmückten Stände erstmals Flammlachs, spanische Tapas und eine Auswahl an Essigen, Ölen und Likören an. Außerdem sorgen Dresdner Christstollen, belgische Waffeln und der Punsch aus der estnischen Partnerstadt Tallinn für internationales Weihnachtsflair.

Tallinn steht nicht alleine. Auch die Partnerstädte Sovetsk (das einstige Tilsit) und das polnische Gdynia sind vertreten. Gdynia präsentiert Bernsteinschmuck in allen denkbaren Facetten, das russische Sovetsk hat die traditionellen, ineinander verschachtelten Matrjoschka-Puppen im Programm. Hier lassen sich auch abseits von Weihnachten ein paar Entdeckungen machen. Im großen Putin stecken nämlich ein mächtiger Jelzin, ein gestandener Gorbatschow, ein kleiner Stalin und ein winziger Lenin. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.  


Anmerkungen: Der 43. Kieler Weihnachtsmarkt mit seinen Buden auf dem Holstenplatz und auf dem benachbarten Asmus-Bremer-Platz ist täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet (sonntags von 11 bis 20 Uhr), bei viel Andrang zu später Stunde sogar bis 22 Uhr. Der Markt läuft bis Mittwoch, 23. Dezember. Während auf dem Holstenplatz danach abgebaut wird, bleiben die Verkaufsstände auf dem Asmus-Bremer-Platz noch ein paar Tage stehen. An Heiligabend und an Silvester (jeweils 10 bis 14 Uhr) sowie vom 27. bis 30. Dezember (10 bis 20 Uhr) besteht noch Möglichkeit für den späten Einkauf.

Auch der Weihnachtsmann hat sich bereits angekündigt: An den vier Adventssonntagen 29. November, 6., 13. und 20 Dezember verteilt er auf dem Weihnachtsmarkt zwischen 15 und 17 Uhr kleine Geschenke an die kleinen Besucher.

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erstellt am 23.Nov.2015 | 19:46 Uhr

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