Förde wird gesperrt : Wasserbombe in der Fahrrinne entdeckt

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Munitionsexperten haben mitten in der Fahrrinne der Kieler Förde eine deutsche Wasserbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das teilte die Polizei gestern mit. Für Dienstagmorgen ist die Sprengung angesetzt

shz.de von
23. Juli 2018, 18:37 Uhr

Die Bombe liegt zwischen Falckenstein und Laboe in ungefähr 17 Meter Wassertiefe. Weil die Bergung des Sprengkörpers zu riskant wäre, soll das Relikt aus dem Krieg heute Morgen gesprengt werden.

Deshalb wird ab 6.30 Uhr die Förde gesperrt. Das Verbot gilt auch für die anliegenden Strände. Denn nach Angaben der Polizei könnte bereits das Stehen im Wasser aufgrund der starken Druckwelle infolge der Sprengung zu Schäden führen. Über die Einhaltung der Verbotszonen wird die Wasserschutzpolizei wachen.

Meeressäuger, die empfindlich auf Schockwellen reagieren, werden an verschiedenen Stellen rund um die Sprengstelle mit akustischen Signalen gewarnt. Das geschieht über sogenannte „Verbrämer“. Sollte alles nach Plan laufen, wird die Sprengung zwischen 6.30 und 7 Uhr in der Frühe erfolgen. Anschließend werden alle Sperrungen wieder aufgehoben. Der Fährverkehr von den Kieler Terminals wird nur betroffen sein, sollte die Aktion länger dauern.

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