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Kiel

11. Dezember 2017 | 20:54 Uhr

Von der Ostsee bis in die Südsee

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadtmuseum Warleberger Hof stellte Jahresprogramm mit sechs Ausstellungen vor

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 06:48 Uhr

Vielfalt ist Dr. Doris Tillmann wichtig. Eine möglichst große Bandbreite an stadtgeschichtlichen Themen sowie ein neuer Schwerpunkt auf der eigenen Sammlungsforschung. Das spiegelt sich in sechs Ausstellungen wider, die bis Dezember im Warleberger Hof anstehen, dem Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum. Leiterin Tillmann zog gestern ein positives Fazit zum vergangenen Jahr, gab einen Über- und Ausblick auf das Museumsjahr 2014.

Mehr als 25000 Besucher im Warleberger Hof im vergangenen Jahr – „damit ist das Haus voll“, sagte Tillmann zufrieden. Auch die Zukunft stimmt sie optimistisch. Ein Highlight wird schließlich die Wiedereröffnung der Fischhalle Ende April sein (wir berichteten). Doch der Warleberger Hof soll nicht im Schatten des sanierten Gebäudes mit der maritimen Dauerausstellung stehen. Darum wurden sechs Sonderschauen konzipiert, die ein abwechslungsreiches Programm bieten. So läuft etwa, wie berichtet, seit Mitte Januar die Ausstellung zum Kieler Frieden von 1814. Lokal wird es ab dem 2. März mit Fotografien des Bildreporters Friedrich Magnussen (1914-1987). Seine Motive zeigen das Kieler Alltagsgeschehen in den Nachkriegsjahren und bis in die frühen 1970er Jahre.

Anlässlich des Beginns des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren zeigt das Museum ab dem 25. Mai die Ausstellung „Zwischen Kaiserwetter und Donnergrollen. Die wilhelminische Epoche im Spiegel des Simplicissimus von 1896 - 1914“ mit 150 zeitgenössischen Originalzeichnungen aus dem Wilhelm-Busch-Museum in Hannover. Zur Kieler Woche wird eine Auswahl eigener beliebter Gemälde unter dem Titel „Fördegalerie“ zu sehen sein. Ende des Jahres werden Silber-Exponate aus der eigenen Sammlung präsentiert.

Ende September steht unter dem Arbeitstitel „Die Kieler Südseesammlung – Fragen zur deutschen Kolonialgeschichte“ ein Ausstellungsprojekt an, das in Zusammenarbeit mit der Kieler Uni entsteht.

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