Fahrt von Hamburg nach Kiel : Verschwundene Millionen aus Geldtransporter: Geld-Belohnung bisher erfolglos

Auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost an der A21 sucht die Polizei am Freitagvormittag nach Spuren.

Auf dem Rastplatz Rehbrook-Ost an der A21 suchte die Polizei nach Spuren. /Archiv

Die Ermittler können bisher keine Fortschritte vermelden. Sie sehen aber noch keinen Bedarf für eigene Auslobungen.

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06. Februar 2018, 11:03 Uhr

Kiel | 65.000 Euro Belohnung für Hinweise auf die 2,3 Millionen Euro, die aus einem Geldtransporter auf der Fahrt von Hamburg nach Kiel gestohlen wurden. So viel hat das Unternehmen Prosegur ausgelobt. 15.000 Euro gibt es bei Ergreifung der Täter, 50.000 als Finderlohn für die Millionen. Gebracht hat es dem Sicherheitsdienstleister bisher nichts. Und auch von den Ermittlungen der Behörden sind noch keine Fortschritte zu vermelden.

Auch von Staatsseite werden mitunter Belohungen für Hinweise im Fall von Straftaten ausgerufen. So weit sei man aber im Fall des Geldtransporters noch nicht, sagt Axel Bieler. Zum Stand der Ermittlungen gibt der Kieler Oberstaatsanwalt keine Auskünfte. Nur so viel: „Erst wenn wir wirklich der Meinung sind, dass wir mit anderen Ermittlungsmethoden nicht weiterkommen, kann es zu solchen Auslobungen kommen.“ Man sei also bei den Ermittlungen auf gutem Wege? Dazu möchte Bieler sich nicht äußern.

Wie die Polzei weiter vorgeht – auch hier ist Geheimhaltung angesagt. Was man weiß: Zurzeit werden Spuren ausgewertet, die am Rastplatz Rehbrook-Ost bei Tremsbüttel (Kreis Stormarn) an der A21 gesammelt wurden. Ob die Ergebnisse weiterführen werden, ist allerdings unklar. Die Erfolgsaussichten der Ermittlungen seien allerdings völlig offen, so Oberstaatsanwalt Bieler, denn: „Jeder Fall ist anders gelagert.“

Die Karte zeigt die Orte, an denen der Geldtransporter vorbei kam:

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