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Mordkommission : Verblutet in Kiel-Gaarden: Polizei sucht Zeugen

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Noch gibt es einige offene Fragen in dem Fall. Wer hatte Kontakt zu dem Opfer oder dem Tatverdächtigen?

Kiel | Nach dem Tötungsdelikt in der Gaardener Kaiserstraße 48 sucht die Polizei nach weiteren Zeugen. Der 24 Jahre alte Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft wegen Totschlags, das Motiv ist laut Polizei allerdings noch nicht abschließend geklärt.

Die Beamten der Mordkommission suchen weitere Zeugen, die Kontakt zu dem getöteten 37 Jahre alten Mohamed Benour oder dem Tatverdächtigen hatten und Hinweise auf ein mögliches Tatmotiv geben können. Die Polizei fragt außerdem, ob ein Messer im Bereich des Tatortes aufgefunden wurde.

Montagvormittag wurden zahlreiche Plakate in mehreren Sprachen im Tatortumfeld aufgehängt, um die dortigen Bewohner gezielt anzusprechen.

Das Opfer war - mutmaßlich nach starker Gewaltanwendung - verblutet. Vorher soll das Opfer mit dem 24-Jährigen und einer 58-Jährigen zusammen gesessen und getrunken haben.

Der Mann sei plötzlich von seinem Stuhl auf den Boden gefallen, teilt die Polizei mit. Vor Ort stellten die per Notruf herbeigerufenen Polizisten eine Verletzung fest. Die spätere Obduktion ergab: Der Mann war nach scharfer Gewalteinwirkung verblutet. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat gemeinsam mit der Mordkommission und mit Unterstützung weiterer Kriminaldienststellen und der Kriminaltechnik die Ermittlungen aufgenommen.

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erstellt am 18.Apr.2016 | 11:59 Uhr

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