Kinder- und Jugendhilfe in SH : Unerwartet viele Beschwerden von Heimkindern im Norden

Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, spricht. /Archiv
Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Samiah El Samadoni, spricht. /Archiv

Das Spektrum reicht von Handyverboten, Klagen über das Essen und Schimmel im Heim bis hin zu Anschreien und körperlichen Übergriffen.

shz.de von
06. Dezember 2018, 12:06 Uhr

Kiel | Als Ombudsfrau in der Kinder- und Jugendhilfe hat die schleswig-holsteinische Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten in den vergangenen zwei Jahren mehr als 400 Beschwerden entgegengenommen. „Das hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, sagte Samiah El Samadoni am Donnerstag in Kiel bei der Vorstellung ihres ersten Tätigkeitsberichts zu diesem Komplex.

Mittlerweile habe sich die Gesamtzahl auf rund 680 erhöht. 43 der Beschwerden stufte sie als schwerwiegend ein. Das Spektrum ist sehr breit. Es reicht von Handyverboten, Klagen über das Essen und Schimmel im Heim bis hin zu Anschreien und körperlichen Übergriffen.

In Schleswig-Holstein sind laut El Samadoni etwa 6500 Kinder und Jugendlichen in Heimen, Wohngruppen und Pflegefamilien untergebracht.

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