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OB-Kandidat : Ulf Kämpfer will „mehr Kiel“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der gemeinsame OB-Kandidat von SPD, Grüne und SSW stellt seine Wahlkampagne vor.

shz.de von
erstellt am 28.Jan.2014 | 04:59 Uhr

Es ist eine Kampagne, die zu ihm passt, sagt Ulf Kämpfer, der OB-Kandidat von SPD, Grüne und SSW bei der Vorstellung seiner Wahlleitlinien. „Mehr Kiel“ ist sein Motto und Schriftzug auf den rund 2500 Plakaten, die ab 22. Februar in der Stadt hängen sollen. Sein Ziel: „Die Stärken stärken und die Chancen nutzen. Wir brauchen Aufbruchstimmung, Optimismus und Stolz, um etwas zu bewegen“, sagt Kämpfer. Kiel habe viel Gutes zu bieten, sei Bildungshauptstadt; die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder seien gut vorangekommen aber immer noch ausbaufähig, und es fehle an attraktivem Wohnraum in der Landeshauptstadt. „All das muss vorangebracht werden aber dafür braucht Kiel einen OB, der das verkörpert. Ich möchte die Stärken nach vorn stellen und die Aufbruchsstimmung nutzen.“

Kämpfer wolle Konstanz in die Verwaltungsspitze bringen, in künftige Entscheidungen die Kieler auch durch Bürgerentscheide einbinden, „damit die Politik auch mit Kielern gemacht wird“, denn Kiel brauche Weitblick. Weitblick ist auch ein Thema seiner vier Kampagnen: an hohen Orten Kiels will er Thesenpapiere vorstellen, das zur Wirtschaft beispielsweise auf dem HDW-Kran. Ab 10. Februar beginnt für ihn die „heiße Phase“, dann startet er die Hausbesuche in allen 30 Stadtteilen. Am 28. Februar plant der 41-Jährige „24 Stunden Kiel“, wobei er vom Bäcker über Institutionen, Verbände bishin zur Polizei so viel wie möglich Kontakt zu den Kielern sucht.

Seine Vorteile gegenüber dem Gegenkandidat Stefan Kruber (CDU): „Wir haben viele Gemeinsamkeiten. Aber unsere Lebenswege unterscheiden sich genauso, wie die Kompetenzen, die wir erworben haben.“ Kämpfer habe eine Idee für die Stadt, von einem so langjährigen Kommunalpolitiker wie Kruber, hätte er mehr Themen erwartet. Stefan Kruber stellt seine Leitlinien Anfang Februar vor, er war später in den Wahlkampf gestartet.

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