zur Navigation springen

Vier neue Großgeräte : UKSH modernisiert Radiologie

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Uniklinikum in Kiel hat ein CT, ein MRT und zwei Angiografieanlagen in Betrieb genommen. Patienten sollen damit schneller, schonender und genauer diagnostiziert werden können. Das Land hat dafür 11,5 Millionen Euro investiert.

shz.de von
erstellt am 31.Okt.2013 | 06:50 Uhr

Veraltete Diagnostik-Geräte hat das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) jetzt durch moderne Modelle ersetzt. Nach vierjähriger Planungszeit und zwölf Monaten Umbau bei laufendem Betrieb wurden vier neue Großgeräte der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie in Betrieb genommen. Dazu gehört ein Computertomograph (CT), ein Magnetresonanztomograph (MRT) sowie zwei digitale Angiographie-Anlagen, eine davon mit einem modernen Roboterarm. Sie sind im Gebäude der Chirurgie (Haus 18) untergebracht. Damit will das UKSH seinen Patienten in Kiel eine „ortsnahe radiologische Optimalversorgung“ und eine deutliche Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bieten. Das Land hat dies durch Investitionen von rund 11,5 Millionen Euro möglich gemacht.

Mit dem neuen CT sind schnellere und genauere Darstellungen von Körperregionen bei geringerer Röntgendosis möglich, etwa in der Herz- und Gefäßmedizin sowie der Tumor-Untersuchung wichtig. Das neue MRT mit einer 70-Zentimeter-Röhre dient der Früherkennung von Tumoren oder Entzündungen ohne Röntgen-Strahlen. Die Angiographie-Anlagen ermöglichen eine dreidimensionale Bildgebung von Gefäßen, aber auch Turmorbehandlungen. UKSH-Vorstand Prof. Dr. Jens Scholz sagte: „Wir sind dankbar, dass die Menschen im Land jetzt von den Innovationen profitieren können.“ Rolf Fischer, UKSH-Aufsichtsratschef und Staatssekretär im Wissenschafts-Ministerium, lobte das UKSH als „herausragendes Beispiel“ für eine Patientenversorgung und Zukunft der Wissenschaft mit leistungsstarken und modernen Geräten.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen