Kiel-Holtenau : Über 20 Millionen Euro für Schleusen-Reparatur am Nord-Ostsee-Kanal

Nachdem ein Schlepper die „Akacia“ aus der Schleuse befördert hatte, zeigte sich erst der tatsächliche Schaden am Schleusentor.

Nachdem ein Schlepper die „Akacia“ aus der Schleuse befördert hatte, zeigte sich erst der tatsächliche Schaden am Schleusentor.

Nach der Kollision mit dem Frachter „Akacia“ könnten die Reparaturkosten für das Schleusentor richtig teuer werden.

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24. Februar 2018, 09:49 Uhr

Kiel | Die Reparatur des kaputten Schleusentors in Kiel-Holtenau wird vermutlich teurer als bislang angenommen. Über 20 Millionen Euro soll die Bergung und Instandsetzung nach Informationen der Kieler Nachrichten kosten. Damit läge der Schaden weit über dem Neuwert eines Tores. Offiziell bestätigt seien diese ersten Schätzungen bislang nicht, heißt es in einem Bericht der Zeitung.

Ein 150 langer Containerfrachter war am Montagabend in die Südkammer der Schleuse gefahren und hatte das Tor stark beschädigt. Vermutlich war seine Maschinenanlage defekt. Er fuhr mit zunehmender statt gedrosselter Geschwindigkeit.

Seitdem steht nur noch eine Schleusenkammer in Kiel-Holtenau zur Verfügung. Deswegen kommt es zu stundenlangen Verzögerungen für Schiffe am Nord-Ostsee-Kanal. Das Wassserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) verhandele mit Spezialfirmen, um das Tor schnell bergen zu lassen, hieß es.

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