Kreuzfahrer und Spediteure : Trotz Russland-Sanktionen: Kieler Hafen steigert Umsatz

Mit der „Stena Scandinavica“ nach Göteborg: Viele Spediteure nutzen den Kieler Seehafen als Tor nach Skandinavien.
Mit der „Stena Scandinavica“ nach Göteborg: Viele Spediteure nutzen den Kieler Seehafen als Tor nach Skandinavien.

2014 wurden mehr Güter umgeschlagen als im Vorjahr - aber auch die Kreuzfahrtschiffe lieben die Landeshauptstadt.

shz.de von
15. Januar 2015, 07:34 Uhr

Kiel | Der Kieler Hafen hat seinen Umschlag im vergangenen Jahr erhöht, obwohl er von den Wirtschaftssanktionen gegen Russland betroffen war. Genaue Zahlen will Geschäftsführer Dirk Claus am Donnerstag vorlegen. Im Jahr 2013 hatte der Gesamtumschlag 6,32 Millionen Tonnen betragen. Der Kieler Hafen rangiert in Schleswig-Holstein nach Lübeck und Brunsbüttel an dritter Stelle.

Besonders wichtig ist für die Landeshauptstadt neben den Fährverbindungen nach Oslo und Göteborg das Kreuzfahrtgeschäft. Für dieses Jahr werden an der Förde 120 Anläufe von 18 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen erwartet.

Zum Auftakt macht am 4. April die „AIDAcara“ am Ostseekai fest. An vier Tagen werden jeweils vier Kreuzfahrtschiffe begrüßt. Am 5. Juni wird in Kiel der jüngste Neubau der TUI Cruises, „Mein Schiff 4“, getauft. Zweimal kommt die „Queen Elizabeth“.

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