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Spende an Kieler Institution : Trotz Einbußen: Kanalsteurer fördern Seemannsmission

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit 4500 Euro haben die rund 150 Kanalsteurer vom Nord-Ostsee-Kanal die Kieler Seemannsmission unterstützt. Trotz finanzieller Einbußen spendeten sie auch in diesem Jahr einen Teil ihres Verdienstes für die Einrichtung, die Seeleute aus aller Welt am Kanal betreut.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2013 | 00:34 Uhr

Die Kieler Seemannsmission hilft seit über hundert Jahren Seeleuten aus aller Welt, die an der Förde oder an der Schleuse in Kiel-Holtenau auf Weiterfahrt oder Flug warten. Im Seemannsheim auf der Südseite des Kanals stehen acht Betten zur Verfügung, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Auch die Kanalsteurer – neben den Lotsen sorgen sie am Ruder für eine sichere Navigation der Schiffe auf dem Nord-Ostsee-Kanal – nehmen immer wieder gern Hilfsangebote der Kieler Seemannsmission in Anspruch. Seit rund zehn Jahren spenden die Kanalsteurer darum der Kieler Seemannsmission jährlich zwischen 3000 und 5000 Euro. Gestern übergab der Nortorfer Vorsitzende der Kanalsteurer, Bernhard Schütz, symbolisch 4500 Euro an den Vorsitzenden der Seemannsmission, Jochen Hinz, im Kieler Seemannsheim. „Sie sind unsere treuesten Unterstützer“, sagte Hinz und dankte Schütz.

Die Einrichtung danke den Kanalsteurern besonders vor dem Hintergrund finanzieller Einbußen, ergänzte Reinhart Kauffeld aus dem Vorstand der Seemannsmission. Die sind den Kanalsteurern durch Streik und defekte Schleusenanlagen in diesem Jahr entstanden. Rund 150 Kanalsteurer zählt der Verein mit Sitz in Holtenau. Pro Schiff, das sie sicher durch den Kanal bringen, erhalten sie einen bestimmten Betrag. Zur Spende habe jeder Steurer aus seinem eigenen Verdienst beigetragen, sagte Schütz, der betonte: „Wir halten auch in schlechteren Zeiten zusammen.“

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