Kieler Woche : Trommeln für inklusive Gesellschaft

Die Super-Rabatzki-Trommelshow führte die Demo an.
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Die Super-Rabatzki-Trommelshow führte die Demo an.

Mehr als 350 Menschen mit und ohne Behinderung kamen gestern aus ganz Schleswig-Holstein nach Kiel, um beim Krach-Mach-Tach auf ihren Wunsch und die dringende Notwendigkeit der Inklusion aufmerksam zu machen.

shz.de von
28. Juni 2014, 05:41 Uhr

Mehr als 350 Menschen aus dem ganzen Land mit und ohne Behinderung zogen gestern mit ordentlich Krach durch die Kieler Innenstadt zur Jungen Bühne im Ratsdienergarten, um darauf aufmerksam zu machen, dass allen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden soll. „Der Krach-Mach-Tach funktioniert. Er begeistert und regt an, über Inklusion nachzudenken. Wir brauchen Veranstaltungen wie diese, um wachzurütteln“, sagte Landtagspräsident Klaus Schlie, der auch Schirmherr der Veranstaltung ist. Der Krach-Mach-Tach wurde 2010 ins Leben gerufen. „Wir wollten damit ein Zeichen setzen: Es ist völlig normal, verschieden zu sein“, erklärte Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer betonte: „Es ist wichtig, Krach für Inklusion zu machen. Erst wenn sich die Frage nach Inklusion nicht mehr stellt, ist sie geglückt.

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