Inklusion : Tischtennis-Asse mit Behinderung

Geschickt am Netz:  Stefan Niebuhr (l.) und Michael Vedder.
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Geschickt am Netz: Stefan Niebuhr (l.) und Michael Vedder.

Es ist ein kleiner Vorlauf für die „Special Olympics“ im Mai an der Kieler Förde: Die Stiftung Drachensee schickt zwei ihrer Sportler mit Behinderung zu den Malmö Open nach Schweden.

shz.de von
07. Februar 2018, 17:06 Uhr

Michael Vedder (45) und Stefan Niebuhr (36) stehen im Doppel und im Einzel an der Tischtennisplatte. Die Malmö Open gelten seit gut 40 Jahren als die größte Behinderten-Veranstaltung Europas.

Unterstützung liefert das Netzwerk Intus, dem 16 Organisationen und Vereine angehören. Nach den Worten ihres Sprechers Gerd Neuner geht es darum, feste und verlässliche Strukturen für den inklusiven Sport zu schaffen. Etwa beim Paddeln, beim Fußball oder eben beim Tischtennis.

So trainieren Vedder und Niebuhr auch in „normalen“ Mannschaften in Kroog oder in der Wik mit, gelegentlich sind sie sogar bei Punktspielen dabei. Und wie ihr Trainer sagt Erwin Scherpf sagt, verschaffen sie sich sportliche Achtung: Stefan Niebuhr mit kniffligen Angaben, Michael Vedder mit seinen „Moon-Bällen“ beim Return.

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