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Tierschützer: Pferdeshow ist Tierquälerei

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Die Tierschutzorganisation "Peta" hat der in der Kieler Sparkassenarena gastierenden Pferdeshow "Apassionata" Tierquälerei vorgeworfen und empfahl, sie zu meiden. "Apassionata" konterte: "Unsere Reiter gehen alle sehr liebevoll mit ihren Tieren um, keines von ihnen wird schlecht behandelt oder gar gequält - das garantieren wir". Das Event gastiert vom heutigen Sonnabend (11. Mai) bis Sonntag (12. Mai) in Kiel.

"Peta" kritisiert die Show mit "Funkensprühen, lauter Musik und Scheinwerferlicht". Die Pferde würden zum Teil mit der schmerzhaften Rollkur geritten. Eine Trainingsmethode, die den Pferdekopf mit den Zügeln Richtung Brust herabzieht. So seien Stürze und Verletzungen keine Seltenheit. Weiter würden Transport und Unterbringung die Tiere belasten. Mit bis zu zehn Artgenossen pro Transporter stünden die Pferde dicht gedrängt nebeneinander.

Insbesondere den Vorwurf der Rollkur wies eine Sprecherin zurück. "Keines unserer Teams arbeitet mit der sogenannten Rollkur", sagte sie. Es würden nur von den Veterinärbehörden zugelassene Transporter eingesetzt . Schulz räumte ein, dass ein Showpferd an Lichteffekte gewöhnt werden muss. Das aber funktioniere "relativ schnell und problemlos".

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