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Handball-Bundesliga : THW Kiel meistert Auswärtshürde in Hamburg

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Sieg für den THW Kiel: Das Team von Trainer Alfred Gislason besiegt den HSV Handball am 3. Spieltag der Handball-Bundesliga mit 32:26 (16:14).

Kiel | Alfred Gislason war stolz und glücklich. „Die Mannschaft hat sehr diszipliniert gespielt. Wir haben verdient gewonnen“, sagte der Trainer des THW Kiel am Samstag nach dem 32:26 (16:14)-Sieg des Rekordmeisters im Auswärtsspiel beim HSV Hamburg. Am 54. Geburtstag des Isländers übernahmen die Kieler mit 6:0 Punkten die Tabellenführung in der Handball-Bundesliga. Eine Tatsache, die auch THW-Manager Klaus Elwardt überraschte: „Wir hätten nicht gedacht, dass wir schon so weit sind.“ 

Katerstimmung herrschte dagegen beim gastgebenden Champions-League-Sieger. Nach der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel finden sich die Hamburger im Tabellenkeller wieder. „Wir hatten in der ersten Halbzeit einen guten Start“, sagte HSV-Trainer Martin Schwalb, der seine Schützlinge nach der überraschenden Auftaktpleite beim Bergischen HC auch gegen „böse Geister“ anspielen sah. „Wenn man gegen den THW Kiel gewinnen will, muss man die klaren Chancen nutzen. Das haben wir nicht getan.“ 

Vor 11.569 Zuschauern in der nicht ganz ausverkauften o2-World hatte sich ein nicht immer hochklassiges, aber jederzeit spannendes Spiel entwickelt. Für eine Vorentscheidung sorgten die Kieler, die in Marko Vujin (10/3) ihren besten Werfer hatten, als sie auf 26:23 davon zogen. Der HSV um seinen Toptorschützen Hans Lindberg (8/4) schaffte es nicht mehr, den Gästen auf den Fersen zu bleiben. Gute Leistungen zeigten auf beiden Seiten die Torhüter. Hamburgs Johannes Bitter und Kiels Johans Sjöstrand zeigten eindrucksvoll, dass sie zu den Besten ihres Fachs gehören.

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erstellt am 07.09.2013 | 17:00 Uhr

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