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„TeamSH“ übertrifft alle Erwartungen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Diese Welle der Hilfsbereitschaft hat man sich beim Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes vielleicht erhofft, aber sicher nicht erwartet. Die Internet-Plattform „TeamSH“ ist noch keine Woche am Start, und es haben sich mehr als 300 Schleswig-Holsteiner gemeldet, die bei der Flüchtlingsbetreuung ehrenamtlich mithelfen wollen.

Das „TeamSH“ versteht sich als eine Art Organisation für nicht organisierte Helfer. Auf der Internetseite des DRK (drk-sh.de) können sich Menschen in eine Datenbank eintragen, die in irgendeiner Form mit anpacken möchten, aber nicht gleich einer Organisation wie dem DRK beitreten wollen. Und die Resonanz ist riesig. „Da sind zum Beispiel Ärzte und Arzthelferinnen, die an ihrem freien Mittwochnachmittag unentgeltlich ihre Hilfe anbieten. Da sind Handwerksmeister, die nach Feierabend beim Aufbau oder bei der Pflege von Gebäuden helfen wollen. Und es gibt viele Schleswig-Holsteiner, die verschiedene Fremdsprachen wie zum Beispiel Arabisch sprechen und sich als Dolmetscher oder für Sprachunterricht anbieten“, erzählt Paul Herholz, Koordinator des DRK für das „TeamSH“. Die ersten Freiwilligen wurden schon in der am Mittwoch eröffneten Erstaufnahmeeinrichtung in Kiel eingesetzt.

Das DRK hofft nun, dass sich auch weiter möglichst viele Ehrenamtliche für das „TeamSH“ melden. „Auch wenn wir die Interessierten nicht von heute auf morgen vermitteln können, jeder von ihnen wird über kurz oder lang gebraucht“, so Herholz.

Noch wird die Datenbank vom Landesverband verwaltet. Geplant ist aber, dass in Kürze die DRK-Kreisverbände darauf zugreifen können und die Freiwilligen aus ihrer Region direkt dorthin vermitteln, wo sie benötigt werden.

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