zur Navigation springen

Nach Explosion : Stryker berappelt sich wieder

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Bei der Detonation Ende November wurden fünf Mitarbeiter verletzt. Das Medizintechnik-Unternehmen hat jetzt die Produktion wieder hochgefahren.

Gut sechs Wochen nach der starken Staubexplosion am Schönkirchener Standort geht es bei Stryker wieder aufwärts; die Produktion des Medizintechnik-Unternehmens läuft wieder fast im Normalbetrieb. Fünf Mitarbeiter waren Ende November bei dem Unglück im Untergeschoss der Produktionsstätte bei Kiel verletzt worden, davon ein Werksstudent schwer. Der Sachschaden ging in die Millionen, die Produktion stand tagelang still.

Bis auf den zunächst schwerverletzten Mitarbeiter sind nach Angaben von Geschäftsführer Thomas Wahl „alle Kollegen wieder zurück im Einsatz. Der schwerverletzte Mitarbeiter befindet sich glücklicherweise auf gutem Wege der Besserung und wird voraussichtlich im Februar seine Tätigkeit bei Stryker wieder aufnehmen“, sagte Wahl. Die Belegschaft arbeitet vorübergehend in einem 24 Stunden/sieben Tage-Betrieb im Vier-Schichtsystem, um Lieferengpässen vorzubeugen. Stryker produziert Operationsnägel aus Titan für den Weltmarkt.

Auch der temporäre Einsatz von Mitarbeitern aus anderen Bereichen sowie anderen Werken soll dafür sorgen, dass im 2. Quartal dieses Jahres wieder im Zwei-Schicht-System produziert werden kann.

In der Halle, in der sich die Detonation ereignet hatte, sind inzwischen neue Maschinen in Betrieb genommen worden. Stryker hat dafür Wahl zufolge „eine zweistellige Millionen-Summe investiert“. Nach Auskunft des Geschäftsführers soll der Standort nun „erneuert und flächenmässig optimiert“ werden. In den nächsten zwei bis drei Monaten würden zudem 80 bis 100 zusätzliche Kräfte beschäftigt, um den Produktionsausfall aufarbeiten zu können.

zur Startseite

von
erstellt am 10.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen