zur Navigation springen

Algerische Fregatte im Hafen von Kiel : Streng geheim: Erste Testfahrt von Projektname „Adler“

vom

Zum ersten Mal zeigt sie sich der Öffentlichkeit. Eine neue algerische Fregatte startet zur Testfahrt in der Kieler Förde.

Kiel | Premiere im Kieler Hafen: Dienstagmorgen um kurz vor acht Uhr wurden endgültig die Leinen für die erste Testfahrt eines neuen Schiffes gelöst.

Die in Bau befindliche algerische Fregatte der Meko A-200 ALG Klasse der Kieler Bauwerft Thyssen Krupp Marine Systems (TKMS) wurde von den Kieler Schleppern „Falckenstein“ und „Stein“ von der Pier der Bauwerft gezogen und bis zur Höhe Kiel-Friedrichsort geschleppt. Von dort machte sich das Schiff in Richtung Kieler Leuchtturm mit unbekanntem Ziel auf dem Weg.

Das Bauprojekt ist streng geheim. Der künftige Name der Fregatte auch. Derzeit trägt die in Bau befindliche Fregatte den Namen „Adler“.

Die momentane Beflaggung des Schiffes zeigt die Schleswig-Holsteinische Landesfahne am Bug sowie die Deutschlandflagge am Heck. Eine offizielle Bestätigung zu dem Bau durch TKMS erfolgt nicht.

Nach Medienangaben soll bereits die zweite Fregatte desselben Typs für Algerien auf der Werft in Bau sein.

Zur Bewaffnung des Schiffes sollen Anti-Schiffsraketen des Typs „Saab Bofort Dynamics RBS 15 MK 3“, vertikal verschießbare Boden-Luft-Flugkörper von „Denel Dynamics“, eine „Oto Melara Hauptkanone“ sowie zwei 27mm-Rheinmetall-Nahbereichskanonen zählen. Auch das Mitführen von Luftfahrzeugen ist auf der Fregatte möglich.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Sep.2015 | 12:56 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen