Kieler Woche : Stolperfallen und Co.: So prüften Behörden die Sicherheit des Musikzelts

Letzte Abnahme: Olaf Olimsky, Bernd Triphahn (beide Polizei), Stefan Plücker (Feuerwehr), Bastian Ohrtmann (Kieler Woche Büro) und Gastronom Hartmut Böhe.
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Letzte Abnahme: Olaf Olimsky, Bernd Triphahn (beide Polizei), Stefan Plücker (Feuerwehr), Bastian Ohrtmann (Kieler Woche Büro) und Gastronom Hartmut Böhe.

Genug Security-Leute vor Ort? Sind die Notausgänge ausgeschildert und beleuchtet? Solche Fragen klärten Feuerwehr, Polizei und Stadt gestern beim Überprüfen des Kieler-Woche-Musikzelts auf der Reventlouwiese. Wir waren dabei.

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21. Juni 2014, 04:46 Uhr

Die Besucher der Kieler Woche wollen vor allem: Ein paar Stunden feiern, Musik hören, mit Freunden essen und trinken – ungetrübte Leichtigkeit eben. Um diese zu gewährleisten, ist im Vorfeld rund um die großen Veranstaltungsflächen viel abgeklärt worden, ob beim Internationalen Markt am Rathaus, auf dem Hörngelände, am Ostseekai, Alten Markt, am Asmus-Bremer-Platz, der Reventlouwiese beim Landeshaus, am Bootshafen, im Schlossgarten, im Bayernzelt an der Kiellinie oder in Schilksee. Flucht- und Rettungswege, Security-Personal, Krisen-Management – die Veranstalter haben ihre Sicherheitskonzepte mit den Behörden abgesprochen. Aber wurden auch alle Auflagen umgesetzt? Gestern, kurz vor Beginn der Festwoche, der finale Check am Kieler-Woche-Musikzelt der Landeshauptstadt an der Reventlouwiese. Feuerwehr, Polizei, das Kieler-Woche-Büro und der Zeltbetreiber trafen sich zur Ortsbegehung.

Ist genug Sicherheitspersonal eingeplant, gibt es Stolperfallen, sind die Notausgänge ausgeschildert und beleuchtet, ist der zehn Meter breite Rettungsweg auf der Wiese frei? Gemeinsam schritten Olaf Olimsky, Bernd Triphahn (beide Polizei), Stefan Plücker (Feuerwehr), Bastian Ohrtmann (Kieler Woche Büro) und Gastronom Hartmut Böhe die Anlage ab. Ergebnis: Eine Kuhle auf der Wiese muss mit Sand aufgefüllt werden – Stolperfalle. Ein Bauzaunstein war falsch aufgebaut worden und stand ein Stück auf dem Gehweg – ebenfalls Stolperfalle. Das wurde bereits behoben. Ansonsten: „Mängelfrei“, sagte Bernd Triphahn. Dennoch geht die Überprüfung aller Veranstaltungsorte weiter – gerade dann, wenn es voll wird. Bei Bedarf muss nachgebessert werden.

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