Medizintechniker in Schönkirchen : Staubgase führten zur Explosion bei Stryker

Der Eingang von Stryker in Schönkirchen nach der Explosion: Fenster und Türen sind herausgeflogen.
Der Eingang von Stryker in Schönkirchen nach der Explosion: Fenster und Türen sind herausgeflogen.

Die Ursache für die Explosion bei Stryker in Schönkirchen am Dienstag ist geklärt. Statiker und Ermittler haben das Gebäude am Mittwochabend wieder freigegeben.

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28. November 2013, 13:18 Uhr

Schönkirchen | Fünf Menschen wurden verletzt, als Dienstagvormittag bei Stryker in Schönkirchen etwas explodierte. Ermittler des Landeskriminalamts und der Kripo Plön haben die Ursache herausgefunden: aufgewirbelte Staubgase. Sie hatten sich in einer Absauganlage im Untergeschoss durch chemische Prozesse entzündet.

Entgegen erster Befürchtungen hat ein Statiker keine ernsthafte Beeinträchtigung der Gebäudestatik festgestellt, sodass die Polizei den Bau am Mittwochabend wieder freigab. „Nach bisherigen Schätzungen entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro“, teilt Polizeisprecher Matthais Arends mit.

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