zur Navigation springen

„Rosins Restaurants“ : Starkoch Rosin krempelt Kronshagener Restaurant um

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Lokal „Venetia“ lief nicht. Dank einer Kabel1-Sendung ist nun alles anders: Die griechischen Betreiber setzten jetzt auf authentische Küche mit Rezepten der Großmutter.

shz.de von
erstellt am 05.Feb.2015 | 06:25 Uhr

Kronshagen | Das Restaurant „Venetia“ in Kronshagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) gehört der Vergangenheit an. Jetzt heißt es „Kostas“, was das Betreiberehepaar Venetia Panti und Kostas Papavlasiou dem Sternekoch Frank Rosin verdankt.

Im April 2014 eröffnete das Ehepaar das Restaurant im Hochhaus am Heischberg. Aber irgendwas am Konzept stimmte nicht. „Die Gäste blieben aus und wir wussten nicht, woran es lag“, so Kostas Papavlasiou. Als die Probleme wuchsen und es auch finanziell eng wurde, wandte sich der gelernte Koch an die Kabel1-Fernsehsendung „Rosins Restaurants“. Also schlug Sternekoch Frank Rosin mit seinem Team überraschend in Kronshagen bei Kiel auf und krempelte den Laden innerhalb weniger Tage um. Ein Hauptproblem war, dass die Gäste den Namen „Venetia“ und das Angebot mediterraner Speisen mit Italien assoziierten und nicht eine „kulinarisch eher orientierungslose mediterrane Küche erwarteten“, wie Rosin sagte.

Dementsprechend mäßig fiel auch das erste Testessen mit 21 Personen aus. Also wurde der Betrieb komplett umgestellt. Aus der mediterranen Küche wurde eine griechische. Nicht „eingedeutscht“, wie man es kennt, sondern authentisch und traditionell. „Es gibt kein Gyros mit Pommes und auch nicht den obligatorischen Ouzo. Es gibt traditionelle griechische Gerichte, das, was Mutter und Großmutter in Griechenland kochen“, so Frank Rosin. Und nicht nur kulinarisch wurde sich neu orientiert, auch das Ambiente sollte schöner werden. Neue Tische, Stühle und Deko wurden angeschafft und einen Weinklimaschrank gab’s von Frank Rosin obendrauf. Letztlich wurde auch der Name von „Venetia“ in „Kostas“ geändert, um griechische Identität herzustellen.

„Es ist ein tolles Team hier und wir hatten während der gemeinsamen Zeit Megaspaß“, lobte Rosin. Seine Prognose für die Zukunft des Lokals? „Ich hoffe, dass das Team nicht den Spaß verliert und auch das neue Konzept weiter verfolgt“, sagte der Sternekoch. Er wirkte zuversichtlich.

Kostas Papavlasiou ist überzeugt, dass das Restaurant mit dem neuen Konzept erfolgreich sein wird. Bei einer Aktion im Kieler Sophienhof gingen am vergangenen Montag schon mal 200 Portionen Stifado und Moussaka weg wie warme Semmeln. Es wird, wie Papavlasiou sagte, eine übersichtliche Karte mit maximal 15 Gerichten geben, stets frisch zubereitet und qualitativ hochwertig – überwiegend Rezepte seiner Großmutter wie Kritharaki, Taramosalata oder Sutsukakia.

Und wie war die Arbeit mit Frank Rosin, der bekanntlich ordentlich Dampf im Laden macht? „Aufregend! Viel Technik und ein Sternekoch, der mir ständig über die Schulter schaute. Das macht einen schon nervös“, so Kostas Papavlasiou. Gerade fand auch das Abschlussessen statt, dessen Ergebnis in der Sendung, die voraussichtlich im Juni ausgestrahlt wird, zu sehen ist.
 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen