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Stallpflicht für Geflügel gelockert: Noch 27 Höfe in Kiel betroffen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

shz.de von
erstellt am 10.Apr.2017 | 17:19 Uhr

Auch in Kiel ist die allgemeine Stallpflicht für Geflügel gelockert worden. Die aufgrund von Geflügelpest-Fällen erlassene tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung vom 10. November 2016 wurde geändert. Nun ist die Aufstallung von Geflügel nur noch in Teilen des Stadtgebiets angeordnet.

Dies sind die Kieler Gebiete in einem Bereich von 500 Meter landeinwärts an der Küstenlinie, von 500 Metern beidseits der Schwentine und des Nord-Ostsee-Kanals sowie in einem Umkreis von 500 Metern um den Wellsee herum. Betroffen sind nun noch 27 Kieler Geflügelhalter in diesen Bereichen. Die sonstigen Vorgaben der Allgemeinverfügung bleiben unberührt. Für Geflügelhaltungen, die ihre Tiere nicht mehr im Stall isolieren müssen, gelten dennoch weiterhin Biosicherheitsvorgaben. Die Tiere dürfen so etwa ausschließlich im Stall oder unter einem Dach gefüttert werden, damit Wildvögel keinen Zugang zu den Futterstellen haben. Futterreste sind unverzüglich zu beseitigen.

Außerdem soll das Tränken ebenfalls geschützt vor Wildvögeln erfolgen. Das Tränkwasser muss Trinkwasserqualität haben und darf keinem natürlichen Oberflächenwasser entnommen werden. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Zudem muss der Halter dafür sorgen, dass das Geflügel keinen Zugang zu natürlichen oder künstlichen Wasserstellen hat, die für Wildvögel zugänglich sind.

Die Bekanntmachung zur Änderung der Allgemeinverfügung unter www.kiel.de/bekanntmachungen.

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