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Steuerdeal mit Augenarzt : Stadt Kiel will im Zweifel gegen Uthoff klagen

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Nach dem geplatzten Steuer-Deal muss der Augenarzt Detlef Uthoff 7,8 Millionen Euro Steuerschulden zurückzahlen. Er pocht auf die Abmachung, die Ex-Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke zu Fall brachte.

In der Kieler Steuer-Affäre will die Stadt sämtliche Steuerschulden von dem Augenarzt Detlef Uthoff zurückfordern - im Zweifel vor Gericht. Das berichtet der NDR auf seiner Webseite. Demnach berichteten Vertreter der Stadt am Dienstag der Kommunalaufsicht im Innenministerium, wie sie dabei vorgehen wollen. Am Donnerstag sollen die Ratsfraktionen informiert weden.

Uthoff schuldet der Stadt ursprünglich Gewerbesteuerschulden von etwa 4,1 Millionen Euro. Die angefallenen Zinsen und Säumniszuschläge von 3,7 Millionen Euro wolle er weiterhin nicht zahlen, heißt es. Diese Summe hatte ihm die ehemalige Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke im Juni 2013 per Eilentscheid erlassen.

In der SPD in Schleswig-Holstein entbrannte Streit über den Fall, unter anderem mit Innenminister Andreas Breitner und Ministerpräsident Torsten Albig. Im Oktober erklärte die Kommunalaufsicht die Entscheidung für rechtswidrig. Susanne Gaschke trat wenige Tage später zurück.

 

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erstellt am 19.Feb.2014 | 12:49 Uhr

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