Sprayer jubeln über legale Graffiti-Flächen

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28. Mai 2016, 06:07 Uhr

„Endlich“: André Seemund von Streetart Kiel hat Grund zur Freude. Vier Jahre lang hat er nach eigener Aussage für legale städtische Graffiti-Flächen für die etwa 100 Sprayer in Kiel gekämpft, spricht nun von einem Haltungswandel bei der Stadt. Nach der Freigabe einer kleineren Wand in Gaarden vor zwei Jahren wurden gestern an den massiven Betonpfeilern der neuen Schwentinebrücke in Dietrichsdorf mehr als 100 Quadratmeter Fläche für Bilder und Schriftzüge aus der Sprühdose freigegeben. Kiels Kulturreferent Rainer Pasternak sprach von einem großen Schritt und hofft auf ansprechende Sprühkunst. Und: „Wir suchen weiter nach Flächen, der Bedarf ist da.“

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