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Krusenkoppel : Spiellinie – das größte Kinderfest in Europa

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Vorbereitungen für „Ritter Kruse von der Drachenkoppel“ laufen auf vollen Touren. Für neun Tage während der Kieler Woche wird die Spiellinie zum Anziehungspunkt für die Kleinen. Im vergangenen Jahr wurden 350.000 Gäste gezählt.

shz.de von
erstellt am 20.Mai.2016 | 12:23 Uhr

850 Balken und 4000 Latten, 100 Fichtenstämme und 80 Stangen Moniereisen, 500 Liter Farbe und 400 Bettlaken, drei Anhänger mit Weiden und Nussbaum, dazu geschätzte 8000 Kreuzschlitzschrauben und eine halbe Tonne Nägel, nicht zu vergessen eine Lastwagenladung Schaumstoff, 2000 Knäuel Wolle und säckeweise geschreddertes Papier – das alles (und noch ein bisschen mehr) wird für die Spiellinie zur Kieler Woche benötigt. Vom 18. bis zum 25. Juni herrscht „Ritter Kruse von der Drachenkoppel“ über sein Revier an der Krusenkoppel.

Ausdrücklich bedankte sich Stadtrat Wolfgang Röttgers bei den vielen Sponsoren und Spendern: Ohne die Unterstützung der ansässigen Firmen und Betriebe wäre ein solches Großprojekt überhaupt nicht machbar. Die Kiellinie ist europaweit die größte Veranstaltung ihrer Art – unter freiem Himmel und für alle Teilnehmer kostenlos. Geschätzte 350.000 Besucher zählt die bunte Spiellinie in jedem Jahr.

Maike Wiechmann als künstlerische Leiterin der Spiellinie erzählte von der Blechbüchsenkompanie, die wieder hinauf zur Burg scheppern wird, von den Taten des Zauberers Merlin, vom qualmenden Drachen, von den bunten Gauklern und den mutigen Rittern. Die Veranstaltung feiert ein kleines Jubiläum. Vor 20 Jahren zog die Spiellinie vom Förde-Ufer auf die Krusenkoppel um. Die Trennung des Kinderbereichs von der eher kommerziellen Erwachsenen-Meile hat sich nach Ansicht aller Organisatoren gut bewährt.

Zum musikalischen Programm auf der eigenen Freilichtbühne gehören etwa Matthias und seine Zappelbande, die rockigen Blindfische und – erstmals auf der Kieler Woche zu Gast – die witzige Band Pelemele aus Köln.

Die erfahrenen Veranstalter haben auch einige Tipps für Eltern parat. So ist ratsam, den Kindern ältere Kleidung anzuziehen. Wer einen eigenen Hammer mitbringt, erspart sich eventuell längere Wartezeiten. Und ganz wichtig: Kein Kind geht verloren. Im Auffangzelt wird der Nachwuchs betreut, bis Mama oder Papa sich wieder einfinden.  
 

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