Global Game Jam : Spiele-Tüftler unter sich: Wettbewerb über 48 Stunden

Gut vorbereitet:  (von links) Julia Seifert, Jens Bahr und Jana Möglich haben den „Game Jam“ in Kiel ins Leben gerufen.  SH:Z
Gut vorbereitet: (von links) Julia Seifert, Jens Bahr und Jana Möglich haben den „Game Jam“ in Kiel ins Leben gerufen. SH:Z

Sie fühlen sich als Mitglieder der weltweiten Spieler-Gemeinschaft, der Game-Entwickler: Auf Einladung der Initiative für die Förderung der Spielebranche in Schleswig-Holstein (IF SH) treffen sich an diesem Wochenende die Enthusiasten beim „Global Game Jam“.

shz.de von
25. Januar 2019, 18:46 Uhr

In der Starterkitchen im Wissenschaftspark wollen sie genau 48 Stunden lang beweisen, welches Potenzial in ihren kreativen Köpfen steckt. Start war gestern Nachmittag um 16 Uhr, morgen folgt dann die Siegerehrung.

Das Kieler IF-Quartett von Karolin Kraut, Jana Möglich, Julia Seifert und Jens Bahr hat diesen Wettbewerb organisiert. Die Landeshauptstadt ist nur einer von schätzungsweise 860 Standorten weltweit, die sich zur gleichen Zeit an die Arbeit machen. Das Ziel: in gemeinsamer Verantwortung Spiele auf dem Rechner entwerfen. Nach „Ritual“ (2016), „Waves“ (Wellen, 2017) und „Transmission“ (Übertragung, 2018) geht es erneut um ein bestimmtes Thema – das die Teilnehmer aber erst beim Startschuss erfahren haben.

Die Vorurteil über den introvertierten, von Cola und Salzstangen lebenden Computer-Nerd wollen die Organisatoren widerlegen. Deswegen wird in Kleingruppen getüftelt, deshalb wird gesund gekocht, deshalb werden zur Entspannung sogar Yoga-Kurse angeboten. Die Absicht hinter dem Wettbewerb: die Branche nach vorne bringen, die Abwanderung in Spiele-Zentren wie Köln, München oder Berlin unterbinden.

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