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Neue Kampagne : So buhlt die Stadt um Olympia 2024

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kiel und Lübeck wollen die Segelwettbewerbe, wenn Hamburg ins Olympia-Rennen geht. Bereits jetzt gibt es viel Unterstützung, aber auch Kritik im Internet.

shz.de von
erstellt am 12.Feb.2015 | 06:26 Uhr

Am 21. März steht die nationale Vorentscheidung für die Bewerbung um die Olympischen Spiele an – Hamburg oder Berlin? Die Stadt Kiel will darum jetzt verstärkt Begeisterung für die Segelwettbewerbe bei Olympia 2024 auf der Förde wecken. Parallel hat jetzt auch Lübeck eine Kampagne gestartet. Beide Städte wollen Segelpartner Hamburgs werden, sollte die Vorentscheidung zugunsten der Hansestadt ausfallen.

Kiel hat ein Logo entwickeln lassen, das sich nur mit dem Zusatz „Für Olympia 2014 in Kiel“ erklärt: Ein dunkelblaues O, die Zahl 24 in gelb und hellblau sowie ein stilisiertes K, ebenfalls dunkelblau. Besonders in den Online-Kanälen (Facebook, Twitter) wirbt die Stadt um eine möglichst große Beteiligung aus der Bevölkerung.

Erste Reaktionen: Bis gestern Abend hatte die Facebook-Seite bereits mehr als 1000 „Likes“. Auch Kommentare ließen nicht lange auf sich warten. Nicht immer nur rundum positive wie bei diesem Eintrag: „Ich erinnere mich noch sehr gut an die Segelwettbewerbe 1972. War toll !!! Ich hoffe auf ein neues Mal“, schreibt ein Unterstützer. Ein anderer „echter Kieler“ ist ebenfalls für die Bewerbung für Olympia „in der Welthauptstadt des Segelns“. Eine Einschränkung: „Das Logo ist allerdings eine Vollkatastrophe“, kritisiert er. Mehrfach kommt die Frage nach den Kosten auf. Die offizielle Antwort: Zum derzeitigen Zeitpunkt sei es „schwierig über konkrete Kosten zu reden“. Klar sei aber: „Macht Kiel das nationale Rennen, dann ist ein Bürgerentscheid geplant, zu dem auch erste konkrete Pläne und valide Zahlen vorliegen und kommuniziert werden.“ Ein Argument für Kiel sei, dass auf Vorhandenes aufgebaut werden könne.

Wer Kiels Olympia-Bewerbung unterstützen möchte, der kann den Gefällt-mir-Knopf auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/kielfuerolympia klicken. Auch auf Twitter (www.twitter.com/kielfuerolympia) ist die Beteiligung möglich. Mit dem Hashtag #kielfuerolympia kann jeder seine Botschaft loswerden. Auch persönliche Fotos und Videos, die Unterstützung für Kiels Olympia-Kampagne zum Ausdruck bringen, sind erwünscht. Auf der Internetseite www.kiel-fuer-olympia.de werden die Botschaften gesammelt.

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