Schwere Last im Nord-Ostsee-Kanal : Sektionen für Kreuzfahrtschiff „AIDAnova“ auf dem Weg nach Papenburg

Teile des Bugs der „AIDAnova“ und eine weitere Sektion für den Kreuzfahrer sind auf dem Kanal unterwegs.

Teile des Bugs der „AIDAnova“ und eine weitere Sektion für den Kreuzfahrer sind auf dem Kanal unterwegs.

Die „AIDAnova“ soll in Zukunft bis zu 6600 Passagiere über die Weltmeere schippern – mit Flüssiggas-Antrieb.

shz.de von
13. Februar 2018, 08:54 Uhr

Kiel | Das schlechte Wetter am Wochenende machte einen Zwischenstopp im Kieler Nordhafen notwendig, am Dienstagmorgen um 7 Uhr konnte es dann weitergehen: Ein Schleppverband mit Kurs Brunsbüttel transportiert Schiffsektionen des künftigen Kreuzfahrtschiffes „AIDAnova“ durch den Nord-Ostsee-Kanal und weiter zur Meyer Werft nach Papenburg.

Das im Bau befindliche 337 Meter lange und 42 Meter breite Kreuzfahrtschiff der Helios-Klasse wird nach Medienangaben das erste mit Flüssiggas betriebene Kreuzfahrtschiff sein, das im Rahmen des „Green Cruising Konzeptes“ auf den Weltmeeren unterwegs ist.

6600 Passagiere sollen auf der „AIDAnova“ auf Kreuzfahrt gehen können. Bis zu 16 Restaurants, eine „Street-Food“-Meile sowie 17 Bars soll es an Bord geben. Auch ein Kletterpfad und eine Doppel-Wasserrutsche soll den Passagieren die Langeweile austreiben. Ein „Mystery Room“, ein Theater, ein Sonnendeck und eine Galerie bietet das neue Schiff ebenfalls. Fast zum Standard gehört da schon ein Studio mit 500 Plätzen sowie eine Poollandschaft unter einem UV-strahlendurchlässigen Foliendach.

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