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Sechs neue Bahn-Stationen im Umland

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Fahrplan mit erweitertem Angebot: Mehr Verbindungen und mehr Haltestellen zwischen Kiel und Rendsburg

Viele Pendler wird es freuen: Der Nahverkehr zwischen Rendsburg und Kiel wird ab Anfang kommenden Jahres aufgewertet. Am 5. Januar 2015 startet eine Zugverbindung im Halbstundentakt. Bisher war auf der Strecke stündlich die in Felde haltende Linie Husum-Kiel (RE74) unterwegs. Das teilt die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft LVS Schleswig-Holstein mit. Die Linie werde nun durch die zweite stündliche Regionalbahnlinie RB 75 ergänzt, die Rendsburg und die Landeshauptstadt verbindet. Die Regionalbahn ist nicht nur öfter unterwegs – sie fährt neben Felde und Kiel–Hassee (Citti-Park) künftig auch mehr Haltepunkte an (wir berichteten). Parallel am 5. Januar gehen die neuen Stationen in Schülldorf, Bredenbek, Achterwehr, Melsdorf und Kiel-Russee an den Start. Diese Orte bekommen, teilweise nach 30 Jahren, wieder eine Bahnanbindung und engagieren sich für das Projekt unter anderem durch die Umgestaltung der Bahnhofsumfelder, durch den Bau von Straßen, Parkplätzen, Fahrradabstellmöglichkeiten und mehr.

Auch Kronshagen bei Kiel erhält einen neuen Haltepunkt. Auf der Strecke Flensburg-Kiel wird die Bahn bereits ab dem 15. Dezember auch in Kronshagen halten. Dort fährt die von Montag bis Samstag stündlich verkehrende Regionalbahnlinie Eckernförde-Kiel (RB 73). Sonntags fährt die Bahn allerdings nicht. Die Stadtbusse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) pendeln aber weiterhin täglich mindestens halbstündlich zwischen Kronshagen und dem Kieler Hauptbahnhof. Und das auch am Sonntag.

Morgens werden die beiden ersten Züge von Flensburg in Richtung Kiel besser vertaktet, teilt die LVS Schleswig-Holstein weiter mit. Die Abfahrt ist zukünftig zur Minute 03, um 5.03 und 6.03 Uhr. Bisher war die Abfahrt – abweichend vom Takt – um 4.47 und 5.44 Uhr.

Unterdessen sind die Bauarbeiten am Kieler Hauptbahnhof abgeschlossen. Seit dem Frühjahr liefen die Arbeiten, durch die zwei neue sogenannte Zungenbahnsteige – Gleis 2 b und 6b – entstanden sind. Dadurch ist die Kapazität des Bahnhofs erhöht worden, um dem dichteren Fahrplan Rechnung zu tragen, hieß es.

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erstellt am 18.Nov.2014 | 06:54 Uhr

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