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Rekordgewinn : Schwentinental: Stadtwerke im Aufwind

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Ihr Tief haben die Stadtwerke Schwentinental endgültig überwunden. Schon im Vorjahr haben sie einen Erlös von 530 000 Euro erwirtschaftet, jetzt verbuchen sie mit 606 000 Euro einen Rekordgewinn. Sehr zur Freude der Stadt Schwentinental.

shz.de von
erstellt am 04.Aug.2017 | 18:33 Uhr

Große Erleichterung bei den Verantwortlichen in der Stadt Schwentinental (Preis Plön) mit ihren beiden Ortsteilen Klausdorf und Raisdorf: Nach schwierigen Jahren mit teils dramatischen Verlusten haben die gemeinde-eigenen Stadtwerke Schwentinental (SWS) zum zweiten Mal in Folge einen deutlichen Gewinn ausgewiesen. Mehr noch: Das Ergebnis fällt mit 606  000 Euro so hoch aus wie noch nie in der SWS-Historie.

Norbert Scholtis, der Aufsichtsratsvorsitzende, rechtfertigt mit der jüngsten Bilanz „die schmerzhaften Struktur- und Personalentscheidungen“. Bürgermeister Michael Stremlau spricht sogar von einem „Comeback“ der Stadtwerke mit ihren 5500 Strom- und 2500 Gaskunden. Diese Wende ist für ihn auch deshalb so wichtig, weil die SWS das Minus aus dem Freibad-Betrieb (aktuell 240  000 Euro jährlich) tragen.

Und auch ein zweiter Aspekt wurde gestern in den Vordergrund gestellt. Ebenso wie die Stadtwerke in Kronshagen, Heikendorf und Schönkirchen arbeiten die SWS quasi in Sichtweite des Energieriesen Kieler Stadtwerke. Hier hat sich, so Stremlau, ein „konstruktives und vernünftiges Verhältnis gebildet. Die Zeit der Kleinkriege ist beendet.“

Das bestätigte auch der neue Geschäftsführer Jens Wiesemann, der mit der aktuellen Bilanz an die Erfolge seines Interimsvorgängers Wolfgang Schneider anknüpfte. Schneider hatte schon im Vorjahr ein Plus von 530  000 ausgewiesen. Wiesemann skizzierte die Aufgaben der Zukunft. Dazu gehöre auch die Bindung der Kunden an ihren regionalen Versorger – immerhin verkaufen gegenwärtig nicht weniger als 120 Anbieter ihren Strom in Schwentinental. Auch die Zukunft des sanierungsbedürftigen Freibades muss geklärt werden. Verwaltung und Politik arbeiten zurzeit an einem tragfähigen Konzept.

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