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Heut’ ist Waschtag : Schmutzig, schmutziger, Mud Fun Run

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mehr als 600 Sportler und Nicht-Sportler haben sich am vergangenen Sonnabend zusammengefunden, um die eigene Waschmaschine bis an ihre Grenzen zu treiben. Beim Mud Fun Run ist keine Faser trocken, geschweige denn: sauber, geblieben.

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erstellt am 01.Mai.2017 | 18:23 Uhr

Es ging über meterhohe Wände, durch Reifen, Sand, Schlamm, kaltes Wasser und sogar eine Schaumrutsche hinab: Die 640 Teilnehmer des sechsten Mud Fun Run in Kiel schonten sich nicht am vergangenen Sonnabend – trotz des standesgemäßen Aprilwetters. Insgesamt 26 Hürden pro Runde (je fünf Kilometer) galt es auf dem Parcours über das Nordmarksportfeld und das Sportforum der CAU zu bezwingen. Die „Fun Mudder“ hatten die Wahl zwischen der fünf, zehn oder 20 Kilometer langen Strecke. Für Letztere hatten sich nur 20 Teilnehmer entschieden, darunter Thommy Edling. Der gönnte sich nach seinem Lauf trotz völlig durchnässter Laufsachen als Erstes zwei Crèpes. Warum der Programmierer am Mud Fun Run teilnimmt? „Weil’s Spaß macht – der Schmutz, der Schlamm, wie in der Kindheit.“ Das schwierigste Hindernis des Laufes: „Die ganze letzte Runde. Da habe ich mich ziemlich durchgequält.“ Mit dem Teich auf der Rückseite des Sportforums mussten die Starter in diesem Jahr ein neues – zehn Grad kaltes – Hindernis überwinden. Dieses und erhöhte Teilnahmegebühren bis zu 69 Euro schreckten die Modder-Läufer aber nicht ab.

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