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Kiel und Sovetsk musikalisch : Russisch-deutsche Klänge als Abschluss des Kiel-Besuchs

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit einem Konzert feierten die Kieler Musikschule und die Musikschule Sovetsk ihre einjährige Partnerschaft.

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2017 | 12:34 Uhr

Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Kiel und dem russischen Sovetsk, dem früheren Tilsit. Seit einem Jahr gibt es auch eine Partnerschaft zwischen der Kieler Musikschule und der Musikschule Sovetsk. Vom 14. Mai bis zum gestrigen Donnerstag waren sieben Schüler aus Sovetsk zu Gast in Kiel.

Neben musikalischen Aktivitäten standen für die russischen Gäste, alle Preisträger verschiedener Musikwettbewerbe, ein Besuch in Laboe, eine Rathausführung oder auch der Besuch des Stadt- und Schifffahrtsmuseums auf der Agenda. Begeistert waren sie von Kiel. „Es ist eine sehr schöne und gemütliche Stadt mit offenen und liebevollen Menschen“, übersetzte Diana Mordhorst von der Musikschule Kiel die russischen Jugendlichen. Höhepunkt des Besuchs war ein gemeinsames Konzert in der Musikschule Kiel – ein Konzert, das sich sehen und vor allem hören lassen konnte.

Das facettenreiche Programm reichte von russischen Volksliedern – teils melancholisch, teils rhythmisch reich entfaltet – über Klassik und Romantik bis hin zum Jazz. Stimmgewaltig präsentierte Laura Samodovs aus Kiel die Arie der Zerline aus Daniel Francois Aubers Oper „Fra Diavolo“. Temporeich, humorvoll und virtuos bot Andrei Guskow aus Sovetsk auf dem Akkordeon die „Humoreske“ von Towpeko und „Der kleine Virtuose“ von Korchewoi dar. Eines der Highlights war Uljana Pjatiletowa (10), die, begleitet am Flügel von Maria Krawchenko, nicht nur den 1. Satz aus Vivaldis Konzert in G-Dur auf ihrer Violine spielte, sondern danach das Stück „Frühlingsvioline“, das sie selbst komponiert hatte.

Am Schluss des Konzerts im vollbesetzten Saal versammelten sich alle Akteure auf der Bühne zum allseits bekannten „Mamma Mia!“ der Gruppe Abba, wobei sie das Publikum mitnahmen.

Rainer Engelmann hofft, dass zwischen den Schulen eine Beziehung aufgebaut werden kann, die viele Jahre anhalten wird. Ein Wunsch, dem sich Svetlana Gerter, Direktorin der Musikschule Sovetsk, anschloss. Denn eines verbindet alle Teilnehmer: die Liebe zur Musik. Finanziert wurde der Besuch der russischen Virtuosen von den beiden Städten und dem Rotary Club Kieler Förde.

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