Frank Heimbau : Richtfest im Regen für 41 Wohnungen

Bei strömendem Regen hielt Maurerpolier Matthias Lorenzen (r.) von Stoll Haus den Richtspruch. Ralph Fuhrmann assistierte.
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Bei strömendem Regen hielt Maurerpolier Matthias Lorenzen (r.) von Stoll Haus den Richtspruch. Ralph Fuhrmann assistierte.

Baubeginn vor einem Jahr, gestern das Richtfest, Einzug im nächsten Sommer: In der Wik zieht Frank Heimbau 41 Eigentumswohnungen hoch. Doch nicht überall werden die neuen Besitzer selbst einziehen. Sie wollen etliche Wohnungen wvermieten.

shz.de von
30. August 2018, 14:57 Uhr

Das weiß auch das Unternehmen Frank Heimbau: Kiel braucht dringend Wohnraum. Neben einem Bauvorhaben an der Fleethörn oder einem in Planung befindlichen Projekt an der Jeßstraße am Südfriedhof ist die Gesellschaft Frank Heimbau auch in der Wik aktiv. Dort wurde gestern Richtfest für insgesamt 41 Eigentumswohnungen gefeiert.

Knapp 30 der Wohnungen in Innenhoflage im Bereich der Holtenauer Straße / Knorrstraße sind bereits verkauft, wie Ilka Friedrich sagte, die kaufmännische Projektleiterin. Ihr Kollege Arne Melchers ergänzte, dass elf Einheiten von Investoren erworben wurden und künftig vermietet werden sollen. Nach dem Baubeginn im Sommer 2017 und dem Richtfest gestern sollen die Wohnungen, von denen etwa zehn barrierefrei sind, im Sommer 2019 bezogen werden.

Die Zwei- bis Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen mit 55 bis knapp 120 Quadratmetern verfügen über moderne Grundrisse, haben Balkon respektive eine Terrasse und finden sich in einem Neubau mit klar strukturierter, zeitloser Architektur. Die Altersstruktur der Käufer ist gut durchmischt, wie Ilka Friedrich sagte: „Allerdings sind bislang so gut wie keine Familien darunter.“

Im Gegensatz zu manch anderen „Nachverdichtungen“ gab es bei diesem Projekt mit einem Investitionsvolumen von 11,5 Millionen Euro keinerlei Probleme mit den Bewohnern in der Nachbarschaft hinsichtlich der Bebauung des Innenhofs, wie die Projektleiter betonten.

Bevor die Gäste – Mitarbeiter der Handwerksbetriebe bund Ingenieurbüros, Nachbarn und Käufer, über deren Anwesenheit sich Frank-Heimbau-Geschäftsführerin Natascha Hoffmann besonders freute – ans Buffet kamen, hieß es „Ich steh’ im Regen“. Maurerpolier Matthias Lorenzen von der Firma Stoll Haus hielt, unterstützt von seinem Kollegen Ralph Fuhrmann, den traditionellen Richtspruch. Er blickte von oben auf ein Meer aus Regenschirmen, doch der guten Stimmung konnte das Wetter nicht anhaben.

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